Auf ins Reich der Mitte: Das chinesische Start-up Future Mobility hat zahlreiche Top-Leute aus der

Auf ins Reich der Mitte: Das chinesische Start-up Future Mobility hat zahlreiche Top-Leute aus der internationalen Autoindustrie angeworben. Bild: Fotolia/Vege

So berichtet Shanghai Daily, dass Wolfram Luchner, bis vor kurzem bei Googles Self-Driving-Car-Projekt involviert, zu Future Mobility wechselt. Zuvor war der Designer bei GM, Audi, Mercedes-Benz und BMW beschäftigt. Bei Audi war Luchner unter anderem mitverantwortloch für das e-tron Spyder Projekt.

Des Weiteren hat Future Mobility Luca Delgrossi rekrutiert. Er war zuvor tätig für Daimler in Nordamerika und hat dort an der Weiterentwicklung automatisierter Fahrfunktionen gearbeitet. Damit nicht genug, wie China Daily berichtet, hat das China Start-up mit Marc Duchesne einen Produktionsexperten von Tesla geholt.

Erst vor kurzem ist durchgesickert, dass sich Future Mobility geballtes Know-how aus dem hause BMW eingekauft hat. Mit Designer Benoit Jacob, Antriebs-Experte Dirk Abendroth und Produktmanager Henrik Wenders kehrten gleich drei führende Köpfe des BMW-i-Projekts dem deutschen Premiumhersteller den Rücken.

Finanziell kann es sich das Start-up locker leisten, hochkarätige Fachkräfte einzukaufen. Hinter dem Unternehmen stehen mit Tencent Holdings, China Harmony Auto und Foxconn äußerst finanzstarke Geldgeber. Und die wollen was sehen für ihr Geld. So lautet der Plan einen ernsthaften Tesla-Konkurrenten aus dem Boden zu stampfen.

Die Entwicklungszentren der neuen E-Autofirma sollen laut chinesischen Zeitungsberichten in Taiwan und München entstehen. Zudem berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass auch im Silicon Valley ein R&D-Center entstehen soll. Die Produktion soll dann wiederum in China erfolgen.