Carlos Ghosn breit

Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn rechnet nach seinem Abgang damit, daß die Unternehmen von zwei verschiedenen Managern geleitet werden. - Bild: Datsun

Er rechne damit, dass die beiden Hersteller von zwei verschiedenen Managern geleitet werden, wenn er eines Tages abtrete, sagte der Manager der Zeitung “Automotive News Europe”.

Zwei Manager in den Spitzenpositionen

Ghosns dreijähriges Mandat als CEO von Renault steht im April zur Verlängerung an. Der Manager schloss die Möglichkeit nicht aus, dass die Boards der beiden Unternehmen dann für eine Beibehaltung des aktuellen Systems stimmen, wonach er an der Spitze beider Autobauer steht. Allerdings würde er dies nicht empfehlen, denn zwei Unternehmen zu leiten, sei “extrem anstrengend.” Sein Vertrag mit Nissan war im vergangenen Jahr um zwei Jahre verlängert worden.

Ghosn bekräftigte in dem Interview, es gebe derzeit keine Pläne für eine Änderung der aktuellen Kapitalstruktur der Renault-Nissan-Allianz. Nissan hält derzeit 15 Prozent an Renault. Der französische Autobauer ist im Gegenzug mit 43,4 Prozent an Nissan beteiligt. Ghosn schloss nicht grundsätzlich aus, dass sich dies irgendwann im Zuge eines breiteren strategischen Planes ändern könne.

Auch gebe es keine Pläne zur Änderung der Überkreuzbeteiligung zwischen Renault und Nissan einerseits und der Daimler AG auf der anderen Seite, sagte er der Zeitung.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke