Kay Segler

Kay Segler kehrt wieder an die Spitze von Mini zurück. - Bild: BMW

Das teilte das Münchner Unternehmen am Freitag mit. Der 56-Jährige löst Wolfgang Armbrecht ab, der seinerseits Segler erst vor einigen Jahren an der Mini-Spitze beerbt hatte.

Segler ist ein BMW-Veteran und bereits seit mehr als 20 Jahren im Konzern. Zwischen 2004 und 2008 war er schon einmal für Mini verantwortlich, wurde dann aber von Armbrecht abgelöst. Dieser setzte der Marke ehrgeizige Ziele und peilte für die kommenden Jahre die 300.000-Verkäufe-Marke an. 2010 wurden weltweit insgesamt mehr als 234.000 Minis an die Kundschaft gebracht – ein Zuwachs von gut 8 Prozent.

Ein BMW-Sprecher äußerte sich nicht zu den Gründen der Personalrochade bei Mini. Armbrecht werde neue Aufgaben innerhalb des Konzerns übernehmen, sagte er. Details würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Vor dem Hintergrund der ambitionierten Wachstumsziele wurde das Mini-Portfolio in den vergangenen Jahren sukzessive ausgebaut. Zuletzt kündigte BMW ein Coupé und einen Roadster an, die 2011 bzw. 2012 auf den Markt kommen sollen. Zudem wird ein Coupé auf Basis des Mini-SUVs Countryman (Paceman) in Serie gehen. Insgesamt wird es dann sieben verschiedene Varianten des Lifestyle-Autos geben.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke