Tesla-Chef Elon Musk

Elon Musk sieht nach eigenen Angaben für Tesla das Potenzial, seinen Börsenwert in zehn Jahren bis auf eine Billion Dollar hochzuschrauben. Bild: Tesla

Für den Börsenwert wurden zwölf Zielmarken in Schritten von 50 Milliarden Dollar gesetzt. Ein Gehalt oder Boni werde Musk nicht bekommen, betonte Tesla am Dienstag (23. Januar).

Musk wurden außerdem Ziele für Umsatz und operativen Gewinn gesetzt, die Tesla nicht näher bezifferte. Die Aufgabe beim Börsenwert ist aber bereits extrem ambitioniert: Er soll ihn bis auf 650 Milliarden Dollar hochtreiben von aktuell 59 Milliarden Dollar. Musk selbst zeigte sich optimistisch, dass das zu schaffen sei. "Ich sehe für Tesla das Potenzial, binnen zehn Jahren eine Billion Dollar wert zu sein", sagte er der New York Times.

Wenn Musk einzelne Zwischenziele erreicht, winken ihm rund 1,69 Millionen Aktien - aktuell ein Prozent am Unternehmen. Schafft er keine der gesetzten Marken, geht er komplett leer aus. Musk hatte bereits 2012 einen ähnlichen Vertrag abgeschlossen, wenn auch mit weniger hochgesteckten Zielen. Damals war Tesla erst gut drei Milliarden Dollar wert.

Zuletzt war spekuliert worden, der 46-Jährige könnte den Spitzenjob bei Tesla aufgeben, um sich auf die Führung seiner Raumfahrt-Firma SpaceX zu konzentrieren. Dort treibt er unter anderem einen Plan zur Mars-Besiedelung voran. Der New York Times zufolge kann Musk gemäß dem Vertrag auch auf den Posten des Produktchefs wechseln oder die Führung im Verwaltungsrat halten, mit einem Firmenchef, der an ihn berichtet.

Bisher schickte Tesla Musk gemäß kalifornischen Beschäftigungsregeln Schecks, die sich im Jahr auf rund 37 000 Dollar addierten. Er habe sie nie eingelöst, sagte der Firmenchef der New York Times. Seinen Lebensunterhalt finanziere er mit Krediten auf einen Teil seiner Tesla-Beteiligung. Musks Anteil ist aktuell 13 Milliarden Dollar wert.

Dem neuen Vertrag von Musk müssen noch die Aktionäre zustimmen. Tesla kämpft derzeit mit Problemen beim Hochfahren der Produktion seines ersten günstigeren Wagens Model 3. Das Ziel, auf 5000 Autos pro Woche zu kommen, wurde um ein halbes Jahr auf Ende Juni verschoben. Stockt die Massenfertigung länger, könnte Tesla wieder frisches Kapital brauchen.

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    Tesla tut sich gerade schwer damit, die Produktion des Model 3 hochzufahren. Das hält Firmenchef Elon Musk aber nicht davon ab, mit neuen Ankündigungen vorzupreschen. Jetzt gibt es einen Elektro-Sattelschlepper und einen neuen Roadster. Bild: Tesla

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    Der Roadster soll von null auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) in 1,9 Sekunden kommen.. Bild: Tesla

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    Auch bei Autobahn-Tempo soll die Reichweite 1000 Kilometer erreichen. Bild: Tesla

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    Die Höchstgeschwindigkeit gibt Tesla mit mehr als 250 Meilen pro Stunde an (402 km/h). Bild: Tesla

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    Teslas Laster "Semi" soll halbautonom, schnell, zuverlässig und kosteneffizient fahren können. Bild: Tesla

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    Der Sattelschlepper soll ab 2019 produziert werden und 36 Tonnen ziehen können. Bild: Tesla

  • Tesla-Lkw Semi

    Musk nannte keinen konkreten Preis für den Lastwagen, sondern betonte lediglich, dass Diesel-Lkw pro Kilometer 20 Prozent teurer seien. Bild: Tesla

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    Tesla-Roadster der zweiten Generation. Bild: Tesla

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    Tesla-Roadster der zweiten Generation. Bild: Tesla

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    Tesla-Roadster der zweiten Generation. Bild: Tesla

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    Tesla-Roadster der zweiten Generation. Bild: Tesla

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    Tesla-Roadster der zweiten Generation. Bild: Tesla

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    Tesla-Roadster der zweiten Generation. Bild: Tesla

  • Tesla-Lkw Semi

    Musk stellte abermals sein Show-Talent unter Beweis: Der rote Roadster schoss bei der Präsentation auf einem Flugplatz im kalifornischen Hawthorne aus dem Anhänger des Tesla-Sattelschleppers heraus. Bild: Tesla

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    Tesla-Lkw "Semi". Bild: Tesla

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    Tesla-Lkw "Semi". Bild: Tesla

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    Tesla-Lkw "Semi". Bild: Tesla