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Bei der Nachfolge für den entlassenen Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch scheint es einem Pressebericht zufolge auf eine interne Lösung hinauszulaufen. Bild: ks

| von Andreas Karius

Wie die Zeitschrift auto motor und sport meldet, werde der Bericht frühestens Anfang 2017 vorliegen. Stadler fürchtee, dass bei einer internen Lösung erneut Verwicklungen in den Dieselskandal drohen. Im September hatte Audi den erst seit Januar amtierenden Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch entlassen – wegen Verwicklungen in den Dieselskandal.

 

Offenbar läuft die Besetzung des Entwicklungsvorstands auf eine interne Lösung hinaus, so das Magazin. "Eigentlich brauchen wir jemanden von außen, aber so viel Zeit haben wir nicht", sagte ein Audi-Insider der Zeitschrift. Externe haben ein Jahr Sperre und brauchen ein halbes Jahr, um sich einzuarbeiten.

Doch die Suche nach geeigneten Kandidaten aus dem VW-Konzern ist schwer. Porsche-Chef Oliver Blume hat nach Informationen von auto motor und sport bereits klar signalisiert, dass er keinen seiner Top-Leute zu Audi ziehen lässt. Intern werde Seats Chefentwickler Matthias Rabe als Kandidat für die Knirsch-Nachfolge genannt. Allerdings habe Rabe nicht nur Freunde im Konzern.

Von Stadler bis Waltl: Die Audi-Vorstände 2016