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Bei der Nachfolge für den entlassenen Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch scheint es einem Pressebericht zufolge auf eine interne Lösung hinauszulaufen. Bild: ks

Wie die Zeitschrift auto motor und sport meldet, werde der Bericht frühestens Anfang 2017 vorliegen. Stadler fürchtee, dass bei einer internen Lösung erneut Verwicklungen in den Dieselskandal drohen. Im September hatte Audi den erst seit Januar amtierenden Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch entlassen – wegen Verwicklungen in den Dieselskandal.

 

Offenbar läuft die Besetzung des Entwicklungsvorstands auf eine interne Lösung hinaus, so das Magazin. "Eigentlich brauchen wir jemanden von außen, aber so viel Zeit haben wir nicht", sagte ein Audi-Insider der Zeitschrift. Externe haben ein Jahr Sperre und brauchen ein halbes Jahr, um sich einzuarbeiten.

Doch die Suche nach geeigneten Kandidaten aus dem VW-Konzern ist schwer. Porsche-Chef Oliver Blume hat nach Informationen von auto motor und sport bereits klar signalisiert, dass er keinen seiner Top-Leute zu Audi ziehen lässt. Intern werde Seats Chefentwickler Matthias Rabe als Kandidat für die Knirsch-Nachfolge genannt. Allerdings habe Rabe nicht nur Freunde im Konzern.

Von Stadler bis Waltl: Die Audi-Vorstände 2016

  • Rupert Stadler

    Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG. - Bild: Audi

  • Stefan Knirsch

    Stefan Knirsch, Vorstand Technische Entwicklung der Audi AG, Rücktritt am 26. September 2016. - Bild: Audi

  • Bernd Martens

    Bernd Martens, Vorstand Beschaffung der Audi AG. - Bild: Audi

  • Peter Mertens

    Peter Mertens, Vorstand Technische Entwicklung der Audi AG. - Bild: Audi

  • Thomas Sigi

    Thomas Sigi, Vorstand Personal und Organisation der Audi AG. - Bild: Audi

  • Axel Strotbek

    Axel Strotbek, Vorstand Finanz und IT der Audi AG. - Bild: Audi

  • Dietmar Voggenreiter

    Dietmar Voggenreiter, Vorstand Marketing und Vertrieb der Audi AG. - Bild: Audi

  • Hubert Waltl

    Hubert Waltl, Vorstand Produktion und Logistik der Audi AG. - Bild: Audi