Peter Lake und Jürgen Holeksa (ZF)

Vertriebschef Peter Lake (links) und Personalvorstand Jürgen Holeksa: beide sind ab 1. September nicht mehr bei ZF tätig. Bild: ZF /Montage: AUTOMOBIL PRODUKTION

Peter Lake kam als Vertriebschef des Mitte Mai 2015 übernommenen Unternehmens TRW in den ZF-Vorstand und übernahm dort das Ressort Markt und Vertrieb. Der in den USA lebende gebürtige Engländer war maßgeblich an der Integration von TRW in die ZF-Organisation beteiligt, so ZF. Dabei habe er sowohl die Rolle der regionalen Asien-Pazifik Organisation für ZF neu definiert als auch die weltweite ZF-Vertriebsorganisation umstrukturiert und neu gegliedert.

Das ZF-Markt- und Vertriebsressort wird mit seinem Weggang auf mehrere Vorstandsressorts verteilt. Die Zentralabteilung des Vertriebs wird, so wie bereits andere Konzernfunktionen, künftig direkt an den Vorstandsvorsitzenden Wolf-Henning Scheider angebunden und an ihn berichten, so der Automobilzulieferer.

„Peter Lake hat entscheidend dazu beigetragen, den ZF-TRW-Zusammenschluss zum Erfolg zu führen. Zudem war er für die über 60.000 TRW-Mitarbeiter eine wichtige Integrationsfigur“, sagte der ZF-Aufsichtsratsvorsitzende Franz-Josef Paefgen.

Peter Lake bekleidete diverse Funktionen in Marketing, Vertrieb und Unternehmensentwicklung in den TRW-Tochterfirmen Lucas Industries und Lucas Varity, bevor er 2002 Chef der Unternehmensentwicklung und des Vertriebs bei TRW wurde.

Jürgen Holeksa verlässt ZF nach mehr als sieben Jahren

Jürgen Holeksa habe sich entschieden, den ZF-Vorstand "auf eigenen Wunsch und im besten Einvernehmen" zu verlassen, wie ZF mitteilte. Er will sich demnach neuen Herausforderungen außerhalb des Unternehmens stellen.

Jürgen Holeksa wurde zum 1. Juli 2011 in den Vorstand der ZF Friedrichshafen AG berufen. Zusätzlich zu seiner Verantwortung für das Personal und der Funktion des Arbeitsdirektors war Jürgen Holeksa von 2013 bis 2015 für die Region Asien-Pazifik zuständig.

"Unter seiner Führung hat sich die Personalarbeit im Konzern weiter internationalisiert und professionalisiert, dies wird durch zahlreiche Erfolge und Auszeichnungen belegt", sagte Aufsichtsratschef Paefgen.