Lada bringt seinen Hoffnungsträger XRay (hier eine Aufnahme des ConceptCar) früher als geplant und

Lada bringt seinen Hoffnungsträger XRay (hier eine Aufnahme des ConceptCar) früher als geplant und startet die Produktion des SUV bereits Mitte Dezember. Bild: Avtovaz

Für den mehrheitlich zu Renault-Nissan gehörenden Avtovaz-Konzern ist der Lada Xray eines der wichtigsten Autos der vergangenen Jahre. Das nicht alleine aufgrund des erwarteten Absatzvolumens sondern mehr noch durch das moderne Design, mit dem die Marke den alten Ostblockmief abstreifen möchte, den Lada immer noch umweht. Tatsächlich ist das 4,16 Meter lange Auto so gestaltet wie es der futuristische Name erwarten lässt. Ursprünglich war der Produktionsstart für 2016 anberaumt. Angesichts eines aufgrund der Russland-Krise dringend benötigten Absatzbringers hat man in Togliatti aber Gas gegeben. Wie Skrin Newswire unter Berufung auf Avatovaz schreibt, sollen die Bänder für den Xray nun schon am 15. Dezember anlaufen, Verkaufsstart soll dann im Februar 2016 sein.

Auf den Markt kommt das Auto in Opel-Mokka-Format mit drei Benzinern mit Hubraumgrößen zwischen 1,6 und 1,8 Litern und 5-Gang-Handschaltung. Wichtigstes Kaufargument für den Xray dürfte nach Einschätzug von IHS Automotive der Preis werden: Angeblich bitetet Lada das SUV zu einem Startpreis von umgerechnet 9.267 US-Dollar an.

IHS traut dem Russen-SUV vom Start weg starke Verkaufszahlen zu. Nach einem Einbruch um etwa 25 Prozent auf 288.000 Einheiten in diesem Jahr, dürfte der Absatz auch dank des neuen Geländegängers im kommenden Jahr auf 315.000 Einheiten ansteigen und dann bis zum Ende der Dekade auf 470.000 anziehen.

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Frank Volk