Cenit-Vorstandssprecher Kurt Bengel: "Die Softwarearchitektur basiert auf einem einheitlichen

Cenit-Vorstandssprecher Kurt Bengel: "Die Softwarearchitektur basiert auf einem einheitlichen Simulationsmodell und erlaubt prozessübergreifend die Integration jeglicher Fertigungstechnologie." Bild: Cenit

Fastsuite edition 2 soll eine Marktlücke schließen, die zwischen den PLM-basierten und den herstellerspezifischen Systemen existierte. Cenit konzipierte nun eine eigenständige Plattform, die den gesamten Prozess von der Validierung von Prozessplanungen bis hin zur virtuellen Inbetriebnahme von Produktionsanlagen abbildet. Die Software basiert auf einem hersteller-, prozess- und technologieübergreifenden Ansatz: Damit erlaubt sie die Integration von Roboter-, Maschinen-, Mensch- oder Logistikkomponenten in nur einer Simulationsumgebung.

Zu den Stärken, die der Software nachgesagt werden, zählen Aspekte wie einfache, innovative Bedienung, effiziente und technologiespezifische Programmierfunktionen für Roboteranwendungen sowie die absolute Offenheit des Systems. Durch die Verwendung von Standards für den Datenaustausch sowie eine optimierte Bereitstellung von Daten kann Fastsuite edition 2 in bestehende Systemlandschaften integriert werden und ist somit in der Lage, Daten mit allen gängigen Systemen auszutauschen.

Der modulare Aufbau von Fastsuite edition 2 ermöglicht technologische Anpassungen auf anlagenspezifische Besonderheiten – bis hin zu einer kompletten Individualisierung; die Funktionalität kann komplett maßgeschneidert werden. Bestimmte Technologien und Prozesse stellt Fastsuite edition 2 jedoch auch als bereits vorgefertigte Templates zur Verfügung. Damit können Nutzer direkt auf Best Practices zurückgreifen. Die Übernahme von Daten kann dabei auf drei Arten erfolgen: CAD-Daten über übliche Standard- und Direktschnittstellen, Anlagenlayouts über den AML-Standard und Prozessdaten über individuell anpassbare Schnittstellen.

„Im Bereich Programmierung und Simulation von Roboterzellen, Maschinen und Produktionslinien äußern Unternehmen verschiedener Branchen den Bedarf nach einfachen und standardisierbaren Softwaretools. Die Softwarearchitektur von Fastsuite edition 2 basiert auf einem einheitlichen Simulationsmodell und erlaubt prozessübergreifend die Integration jeglicher Fertigungstechnologie. Damit stellen wir eine extrem skalierbare, flexible und leistungsstarke Lösung zur Verfügung“, erklärt Kurt Bengel, Sprecher des Cenit-Vorstands.

Der Hauptfokus der Software richtet sich zunächst auf die Programmierung, Simulation und virtuelle Inbetriebnahme von maschinen- und roboterbasierenden Anwendungen. „Um solche Aufgaben durchgängig abbilden zu können, gehört zum Lösungsumfang von Fastsuite edition 2 zudem die schnelle Erstellung neuer Zellenlayouts und Ressourcen. Mittelfristig werden zudem die Funktionen für die Materialfluss- bzw. Menschsimulation sowie Aspekte der Prozessplanung ausgebaut und das Lösungsspektrum somit kontinuierlich ergänzt“, so Peter Koch, Direktor Digital Factory Solutions bei Cenit.

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Halle B4 / Stand 103

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