Autoleben über die Konzeptphase hinaus zunächst nicht geplant: Lamborghini Asterion. Bild:

Autoleben über die Konzeptphase hinaus zunächst nicht geplant: Lamborghini Asterion. Bild: Lamborghini

Das Conceptcar sorgte für viele “Ahs” und “Ohs” bei der Enthüllung auf der Paris Motor Show im Jahr 2014. Erstmals zeigte die zum VW-Konzern gehörende italienische Supersportwagen-Marke mit dem 2+2-Sitzer wie man sich eine Plug-in-Hybrid Lösung vorstellen könnte. Befeuert wurde der Asterion mit 910 PS, die rein elektrische Reichweite des Konzeptfahrzeuges wurde mit 50 Kilometer angegeben.

Nachdem Lamborghini inzwischen grünes Licht für den Bau eines SUV, basierend auf dem Konzeptmodell Urus, erhalten hat, ist eine Weiterentwicklung des Asterion oder gar eine zeitnahe Realisierung kein Thema, wie Lambo-Chef Stephan Winkelmann der britischen Autocar bestätigte.

Das Modell sei für die Show gebaut worden, um einerseits selbst Erfahrung bei der Entwicklung eines Plug-in-Hybriden zu sammeln und zu schauen, wie sich das Zusatzgewicht durch die Batterie mit den Performanceansprüchen von Lamborghini in Einklang bringen lässt. Zum anderen sei es eine Art Test gewesen, wie die potenziellen Kunden auf eine solche Lösung reagieren. Das Feedback sei durchaus positiv gewesen, ganz klar sei aber auch zurück gespielt worden, dass die Kundschaft bei einer Plug-in-Hybrid-Lösung mehr Leistung erwarte.

Fakt ist: das Asterion-Conceptcar bleibt in der Garage. Die Konzentration der Italiener liegt auf dem SUV. Dieses wird auf einer Plattform mit Audi Q7, Bentley Bentayga und dem nächsten Porsche Cayenne produziert.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Lamborghini Lamborghini Asterion

fv