Frank Klingemann, Geschäftsführer der Kuka Systems: "Unser Ziel ist die Erarbeitung eines

Frank Klingemann, Geschäftsführer der Kuka Systems: "Unser Ziel ist die Erarbeitung eines ganzheitlichen MRK-gerechten Produktionskonzepts."

Er soll nach Aussage von Manfred Gundel im dritten Quartal 2014 in Serie gehen. Der Kuka Roboter-Chef bescheinigt dem LBR iiwa nicht nur das Potenzial, ein neues Kapitel in der Mensch-Roboter-Kollaboration aufschlagen zu können, sondern auch – zusätzlich zum „klassischen“ Industrieroboter – neue Konzepte in der Fertigung zu ermöglichen. Für Dr. Albrecht Hoene, Projektleiter für den Leichtbauroboter bei der Kuka Laboratories GmbH, sind für Assistenzroboter zwei Features essentiell: „Die Maschinen müssen sensitiv und feinfühlig sein“. Aktuell arbeite man noch an der Feindefinition biomechanischer Grenzwerte, um im Direktkontakt mit dem Menschen jegliche Verletzungsgefahr auszuschließen.

Ausgestattet mit sieben Achsen ist der Leichtbauroboter LBR iiwa dem menschlichen Arm nachempfunden und kann in Positions- und Nachgiebigkeitsregelung betrieben werden. Diese – kombiniert mit integrierter Sensorik – verleihe dem Leichtbauroboter eine programmierbare Feinfühligkeit. Kollisionserkennung und eine integrierte Gelenkmomentensensorik in allen Achsen prädestinierten den LBR iiwa für feinfühlige Fügeprozesse und ermöglichten den Einsatz einfacher Werkzeuge.

Letztlich aber, so Frank Klingemann, Geschäftsführer der Kuka Systems GmbH, sei das Ziel „die Erarbeitung eines ganzheitlichen MRK-gerechten Produktionskonzepts. Das MRK-Engineering und MRK-gerechte Gesamtlösungen beeinflussen die Gestaltung der Fabriken und die Produktion der Zukunft.“ Dafür baue Kuka Systems unter anderem eine umfassende Datenbank für Komponenten und Peripherie auf.

www.kuka.com

Halle A4 / Stand 221

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