Nun ist es soweit: Im Juni soll der Renault Alpine im Rahmen der  24h von Le Mans offiziell

Nun ist es soweit: Im Juni soll der Renault Alpine im Rahmen der 24h von Le Mans offiziell enthüllt werden. Bild: Renault

Bestätigt ist noch nichts, französische Medien spekulieren aber intensiv darüber, dass die Wiederkehr der legendären Marke, dessen letztes Modell 1995 gebaut wurde, im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans am 13. Juni zelebriert werden wird. Der Rahmen jedenfalls könnte kaum passender sein. Der Sportwagen im Format eines Audi TT oder eines Alfa Romeo 4C soll von einem 250 PS-Motor befeuert werden und preislich zwischen 30.000 und 35.000 Euro liegen. Erklärtes Ziel der Franzosen ist, unter dem Namen “Alpine” eine sportliche Submarke aufzubauen. Da nach dem Bekunden von Konzernchef Carlos Ghosn zu einer Submarke mehr als nur ein Modell gehört, wird noch vor Enthüllung des ersten Modells darüber spekuliert, was folgen könnte. Am heißesten gehandelt wird ein Crossover-Modell.

Die Wiedergeburt des Renault Alpine verlief einigermaßen holprig. Eine zunächst gestartete Kooperation mit dem britischen Sportwagenbauer Caterham wurde aufgrund von Differenzen bezüglich des Designs und der Technik im vergangenen Jahr für gescheitert erklärt. Seither treiben Briten und Franzosen die bis dato gemeinsame Entwicklung von zwei Sportwagen unabhängig voneinander weiter voran. Sportwagen mit Alpine-Signet genießen in Fankreisen immer noch Kultcharakter. Die erste der flachen Flundern mit Polyesterhaut und Renault-Motoren gingen im Jahr 1955 in Serie. 40 Jahre später kam dann das vorläufige Aus für die zwischenzeitlich von Renault übernommene Sportwagenschmiede.

Zum Marktpotenzial des Sportwagens äußert sich IHS zurückhaltend. Man müsse die Vorstellung des neuen Fahrzeugs erst einmal abwarten. Nach derzeitigem Stand erwartet IHS kaum mehr als 1000 verkaufte Fahrzeug weltweit und verweist darauf, dass “Alpine” über Europa hinaus kaum bekannt sei.

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Frank Volk