Net Zero Now Grafik Continental

Mit dem Programm Net Zero Now bietet Continental die eigenen Produkte als klimaneutrale Varianten an. (Bild: Continental)

Ziel des neuen Angebots sei es, Kunden mit ambitionierten Nachhaltigkeitszielen zu ermöglichen, den derzeit noch verbliebenen „CO2-Rucksack“ der Continental-Geschäfte zu neutralisieren, so das Unternehmen. Konkret sollen entsprechenden Emissionen, die durch Prozesse beim Zulieferer und seinen Partnern entstehen, durch die gleiche Menge an „negativen Emissionen“ ausgeglichen werden. Der Fokus liege auf Produkten und Systemen, die in emissionsfreien Fahrzeugen zum Einsatz kommen – ein Markt, in dem Continental im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp eine Milliarde Umsatz erzielt hat.

„Besonders das Jahr 2021 mit verheerenden Hochwassern und Waldbränden hat gezeigt, dass der Klimaschutz mehr Beschleunigung braucht. Wir müssen ihn schneller umsetzen und dafür alle Hebel nutzen“, erklärt Ariane Reinhart, Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit bei Continental. „Gleichzeitig gilt es, gemeinsam mit unseren Partnern die Chancen zu nutzen, die sich mit dieser Transformation verbinden.“

Neutralisierungsmaßnahmen sollen Emissionsreduktion ergänzen

Continental sehe in Net Zero Now eine Blaupause, um neben Reduktionsanstrengungen auch Neutralisierungsmaßnahmen als Hebel zu begreifen, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu implementieren. Das Erreichen der „Netto-Null“ sei hierbei ein Gradmesser, erklärt Reinhart. „Und dafür brauchen wir fördernde wirtschaftliche Anreize. Auch hier braucht es mehr Mut. Bislang gibt es beispielsweise keine Berücksichtigung von Klimaneutralität beim Mehrwertsteuersatz.“

Die Nachhaltigkeitsambitionen von Continental umfassen nach Unternehmensangaben vier Fokusfelder: Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Continental, emissionsfreie Mobilität und Industrie, zirkuläres Wirtschaften sowie verantwortungsvolle Wertschöpfungsketten. Bis zum Jahr 2050 sollen entsprechende Ziele realisiert werden.

„Der Weg zur klimaneutralen Mobilität bedeutet einen Marathon und viele Sprints zugleich“, sagt Steffen Schwartz-Höfler, Leiter Nachhaltigkeit bei Continental. Die Reduktion von Emissionen sowie Neutralisierungsmaßnahmen seien sich ergänzende Bestandteile auf dem Weg zum Ziel der Klimaneutralität. „Nur mit dieser Kombination können wir die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft erfolgreich und vor allem auch in der notwendigen Geschwindigkeit vorantreiben“, so Schwartz-Höfler.

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