Sono Motors Sion

Der Sion von Sono Motors verlängert die eigene Reichweite mit Hilfe von Photovoltaik-Panels. (Bild: Sono Motors)

Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Unternehmen jüngst unterzeichnet. Als Produktionsstandort wurde der Valmet-Hauptsitz in Uusikaupunki benannt, der Sion ist das erste vollelektrische Großserienfahrzeug, das hier gefertigt wird. „Wir sind davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit einem so zuverlässigen und erfahrenen Partner hervorragend geeignet ist, um den Sion auf die Straße zu bringen und gleichzeitig hohe Qualitätsstandards zu gewährleisten", sagt Laurin Hahn, CEO und Mitgründer von Sono Motors. „Gemeinsam sind wir gut aufgestellt, um unser Versprechen einzuhalten und unseren Kunden einen klimaneutralen Sion zu liefern."

Den Start der Produktion planen Valmet und Sono Motors für das zweite Halbjahr 2023. Im kommenden Jahr soll eine vierstellige Anzahl an Fahrzeugen gefertigt werden, in der Hochlaufphase sollen 43.000 Einheiten pro Jahr vom Band gehen. Dabei möchte Valmet zu hundert Prozent auf erneuerbare Energien setzen. Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, die nicht vermieden werden können, möchte Sono Motors über Kompensationsmaßnahmen auffangen.

Preis für den Sion wird bald steigen

Bis Ende März konnte Sion nach eigenen Angaben rund 17.000 Reservierungen für den Sion entgegennehmen. Mit Erreichen der Marke von 18.500 Fahrzeugen ist geplant, den Preis des Solarautos auf 29.900 Euro zu erhöhen. „Indem wir unsere Preisgestaltung an das aktuelle wirtschaftliche Umfeld anpassen, können wir gestiegene Kosten abbilden und unseren Kunden weiterhin ein absolut nachhaltiges SEV zu einem sehr attraktiven Preis anbieten", sagt Thomas Hausch, Chief Operating Officer bei Sono Motors.

Die Besonderheit des Sion besteht in den an der Außenseite angebrachten Photovoltaik-Elementen, die wöchentlich ein Reichweitenplus von durchschnittlich 112 Kilometern bescheren sollen. Die 54 kWh starke Batterie an Bord reicht laut Sono Motors für rund 305 Kilometer Reichweite. Gleichzeitig sollen Technologien zum bidirektionalen Laden Privathaushalte oder Elektrogeräte mit einer Leistung von bis zu 11 kW versorgen können.

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