Volkswagen Spanien

Volkswagen möchte zehn Milliarden Euro in die Elektrifizierung Spaniens investieren. (Bild: Volkswagen)

„Die Investition von zehn Milliarden Euro wird Spanien und Europas zweitgrößten Automobilhersteller elektrifizieren, eine Batterie-Gigafabrik in Sagunto schaffen, die Produktion von Elektrofahrzeugen in den Werken Martorell und Pamplona ermöglichen und ein umfassendes Lieferanten-Ökosystem aufbauen", sagte Volkswagens Vorstandsvorsitzender Herbert Diess. Dies sei die größte industrielle Investition, die jemals in Spanien getätigt wurde. Die Investment Volkswagens steht jedoch noch unter dem Vorbehalt einer Förderungszusage der spanischen Behörden im Rahmen des Programms PERTE.

Unter anderem plant Volkswagen in der Provinz Valencia eine Zellfabrik für die Batterieproduktion aufzubauen. Diese soll eine jährliche Produktionskapazität von 40 GWh aufweisen und die Gesamtvolumen der Werke in Martorell und Pamplona versorgen. Bis 2030 soll der Standort mehr als 3.000 Menschen beschäftigen. Der Bau ist für das erste Quartal 2023 angesetzt und für 2026 ist der Produktionsstart vorgesehen.

„Die Batteriefabrik in Sagunto wird ein 200 Hektar großes Gelände einnehmen und die dritte von insgesamt sechs Gigafabriken des Konzerns in Europa sein. Beim Hochlauf der Batteriefertigung in Spanien und Europa sind für uns Nachhaltigkeit und ein geschlossener Wertschöpfungskreislauf ganz entscheidend“, erklärt Thomas Schmall, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für das Ressort Techik und Aufsichtsratsvorsitzender von SEAT S.A. „Mit der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien, einem Local-for-Local-Ansatz und der Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe vor Ort wird unsere neue Fabrik in Valencia eine Blaupause für die Kreislaufwirtschaft sein.“

Strom soll regenerativ erzeugt werden

Im Rahmen der Planungen hat Volkswagen zudem einen Vertrag mit dem spanischen Energieunternehmen Iberdrola unterzeichnet, um in der Nähe der Gigafactory Sagunto eine Photovoltaik-Anlage aufzubauen. Diese soll rund 250 Hektar Fläche umfassen und in der ersten Phase 20 Prozent der am neuen Volkswagen-Standort benötigten Energie liefern.

Seat wird bis 2025 insgesamt fünf Milliarden investieren, um neue Modelle für die Marken Seat und Cupra zu entwickeln und die Modellpalette zu elektrifizieren. Die Volkswagen-Tochter zielt nach eigenen Angaben darauf ab, eine relevante Rolle bei der Elektrifizierung von urbanen E-Fahrzeugen zu spielen.

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