| von Götz Fuchslocher

Aus diesen Kompetenzen heraus präsentiert ZF unter anderem den so genannten X2Safe-Algorithmus, ein System, das mit Fahrzeugen, Smartphones sowie Smartwatches kommuniziert. Autofahrer, Passanten und Radfahrer werden frühzeitig vor Kollisionen im Straßenverkehr gewarnt und Aktionen autonomer oder teilautonomer Systeme eingeleitet. Dabei kann der Algorithmus laut ZF als Basis für Car-to-X-, X-to-Car oder sogar X-to-X-Anwendungen eingesetzt werden. Gerade mit Blick auf eine neue Generation, die mit gesenktem Kopf auf ihr Smartphone blickend durch die Städte laufe, könne das System eine gute Lösung bieten, heißt es. Denn die User spielen permanent Bewegungsdaten in die Cloud, aus denen der Algorithmus berechnen kann, ob ein Zusammenstoß mit einem Fahrzeug oder anderen Verkehrsteilnehmern droht. Dabei wird eine Kollisionswarnung – im Fahrzeug und beim Träger des Smartphones – bereits ausgelöst, bevor Sichtkontakt besteht. Die Intelligenz des Systems besteht darin, dass der Algorithmus das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer hinsichtlich möglicher Bedrohungssituationen individuell analysiert und über eine Reaktion entscheidet. Halte ein Fußgänger etwa Rotphasen von Ampeln nicht ein oder überquere Straßen an dafür nicht geeigneten Stellen, bewerte es dieses Verhalten als besonders „unsicher“ und gehe von einem größeren individuellen Gefährdungspotenzial aus. Mit zunehmender Vernetzung und Autonomie moderner Fahrzeuge ist laut der ZF-Experten darüber hinaus ein automatisches Eingreifen des Autos darstellbar – bis hin zum Ausweichmanöver oder zur Vollbremsung. Die Technologie lässt sich laut der Experten schnell implementieren.

Bosch zeigt, wie das Internet der Dinge persönlich und Dinge zu Partnern werden. Den fünften Auftritt auf der CES widmet der Zulieferer dem erweiterten Portfolio vernetzter Lösungen unter dem Motto „simply.connected.“ Vernetzte Technologien sollen persönliche Assistenz in allen Lebensbereichen  ermöglichen. Bereits im Vorfeld der Messe wurde der Technikkonzern für Motorradsysteme mit den Innovation Awards ausgezeichnet. Dazu zählt ein Fahrerinformationssystem, das ein klassisches Instrumentencluster durch ein Display ersetzt. Zudem hat es eine vernetzte Sicherheitslösung für kleine Motorräder und Motorroller auf das Siegertreppchen geschafft.

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