Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) auf der IAA 2019

Im IAA-Messeexponat „Concept“ zeigt Brose innovative Ideen für die neuen Mobilitätstrends wie Car-Sharing. Kurt Sauernheimer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Gruppe (rechts), erläutert Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (Mitte) und VDA-Präsident Bernhard Mattes (links) die Möglichkeiten von Bild- und Videoprojektionen, die Brose künftig direkt in Fahrzeugscheiben integrieren wird. Bild: Brose

Auf ihrem Rundgang auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) überzeugten sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), von den Innovationen des Automobilzulieferers Brose. Per Handzeichen oder Anklopfen öffneten sie die Türen des ausgestellten Konzeptfahrzeugs. Für kurze Entspannung sorgte ein neu entwickelter Sitz. Im Loungemodus fährt er in eine Liegeposition. Beinauflagen und verstellbare Armlehnen passen sich an die Statur an, eine musikgesteuerte Wohlfühlmassage beginnt und der Luftstrom der Klimaanlage stellt sich selbsttätig auf die neue Sitzposition ein. Die Produktideen von Brose haben bereits zahlreiche Kunden, Lieferanten und weitere Besucher begeistert. Über 2.000 Interessierte sollen den Zulieferer bisher auf dem IAA-Messestand besucht haben, heißt es von Brose. Am Mittwoch, 18.09.2019, überzeugte sich auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer von den zukunftsweisenden Ideen des Familienunternehmens. „Ganz besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt der Brose Produkte rund um die Themen Fahrzeugzugang, Innenraum und Car-Sharing“, sagte Scheuer kurz nach dem Rundgang, „auch wie das Fahrzeug bald schon mit mir kommuniziert und ich künftig nur noch eine Handbewegung brauche, um es zu öffnen.“ Durch ein intelligentes Zusammenspiel von Tür und Interieur macht Brose zudem den Fahrzeugzugang und den Aufenthalt im Auto zum Erlebnis: Bereits aus der Entfernung erkennt das Fahrzeug den Fahrer und begrüßt ihn mit einer Projektion auf dem Boden. Durch eine Geste oder durch Anklopfen signalisiert der Fahrzeugnutzer, dass er einsteigen möchte. Die grifflosen Türen öffnen sich von selbst, dabei verhindert eine Radarsensorik Kollisionen. Zusätzlich ist die zweite Sitzreihe komplett elektrifiziert und verschiebt sich selbsttätig nach einem dreimaligen Anklopfen, um einen einfacheren Einstieg in die dritte Reihe zu ermöglichen. Und dies alles ohne Kompromisse bei der Sicherheit. Brose zeigt auf der diesjährigen IAA Exponate mit neuen Funktionen, die die Mobilitätstrends unterstützen und die zudem umweltfreundlich sind. „Wir senken den Verbrauch und erhöhen die Reichweite von E-Fahrzeugen, indem wir Gewicht reduzieren, den Luftwiderstand verringern und durch Elektrifizierung von Nebenaggregaten die Effizienz erhöhen“, erläuterte Kurt Sauernheimer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Gruppe.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) auf der IAA 2019
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (Mitte) öffnet berührungslos mit einer Handbewegung die Fahrertür des Brose Konzeptfahrzeugs. Kurt Sauernheimer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Gruppe (2.v.l.), erklärt ihm und VDA-Präsident Bernhard Mattes (2.v.r.) die Funktionsweise. Bild: Brose

Brose unter Top 100 Automotive Suppliers 2019

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  • Auf dem Bild ist der Firmensitz von Valeo zu sehen.

    Neu in die Top 10 aufgestiegen ist Automobilzulieferer Valeo mit einem Umsatz von 20,6 Mrd Dollar. (22,9 Mrd Dollar/2017)

  • Auf dem Bild ist futuristisches Fahrzeug und das Firmenlogo von Hasco Automotive aus China zu sehen.

    Neu in der Top 10: Der chinesische Zulieferer Huayu Automotive Systems mit einem Umsatz von 23,8 Mrd Dollar (20,8 Mrd Dollar/2017).

  • Auf dem Bild ist ein Messestand von Bridgestone zu sehen.

    Unverändert auf Platz 8: Bridgestone mit einem Umsatz von 27,5 Mrd Dollar (2017: 26,9 Mrd). Bild: Bridgestone

  • Auf dem Bild ist ein futuristisches Fahrzeug vom Zulieferer Hyundai Mobis zu sehen.

    Der Zulieferer bleibt weiterhin wie im Vorjahr auf Platz 7: Hyundai Mobis (32,0 Mrd Umsatz, 2016: 30,1 Mrd). Bild: Hyundai Mobis

  • Auf dem Bild ist ein Messestand von Aisin zu sehen.

    Aisin Seiki bleibt Stabil auf Platz 6(Umsatz 2018: 34,9 nach 34,8 Mrd 2017). Bild: Aisin Seiki

  • Auf dem Bild ist der Firmensitz von ZF aus der Vogelperspektive zu sehen.

    Unverändert auf Platz 5: 40,1 Mrd Umsatz (37,9 Mrd/2017) Bild: ZF

  • Auf dem Bild ist der Firmensitz von Magna zu sehen.

    Platz 4: Magna mit einem Usatz von 40,8 Mrd Dollar 2018 (2016: 38,9 Mrd). Bild: Magna

  • Auf dem Bild ist der Firmensitz von Denso zu sehen.

    Denso landet wieder auf Platz 3: 46,8 Mrd Dollar Automotive-Umsatz (2017: 44,2 Mrd). Bild: Denso

  • Auf dem Bild ist der Firmensitz von Continental zu sehen.

    Auch Continental legte von 2017 auf 2018 zu - von 46,7 auf 49,2 Mrd Dollar - und belegt wieder den zweiten Platz im Ranking. Bild: Continental

  • Auf dem Bild ist der Firmensitz von Bosch zu sehen.

    Mit einem Plus von 53,6 auf 56,2 Mrd US-Dollar beim Automotive-Umsatz wieder auf Platz 1: Bosch. Bild: Bosch