IAA Bernd Mattes

VDA-Präsident Bernd Mattes: "An einem neuen Konzept wird gearbeitet."

| von Roswitha Maier

"Deutlich mehr als eine halbe Million Besucher" dürften es werden, erwartet Mattes. Vor zwei Jahren waren es gut 810.000 Auto-Interessierte. Die Anzahl der Aussteller sank dem VDA zufolge auf gut 800 nach 994 vor zwei Jahren. Hersteller aus Frankreich, Italien oder Japan sind nahezu nicht präsent gewesen. Auch bei der Ausstellungsfläche war der Abwärtstrend erkennbar, einige Hallen blieben leer. Zufrieden zeigte sich Mattes darüber, dass die Messe trotz der Proteste friedlich verlaufen sei und es zunehmend Diskussionsforen gegeben habe.

Angesichts dieser Entwicklung dürfte dem VDA der mit der diesjährigen IAA auslaufende Vertrag mit der Frankfurter Messegesellschaft auf der einen Seite gelegen kommen. Das Messegelände der Main-Metropole ist Kritikern zufolge zu groß und nicht mehr zeitgemäß. Der Verband finanziert sich allerdings zu großen Teilen über die IAA - schrumpft die Messe, wirkt sich das entsprechend mindernd auf die Einnahmen des VDA aus.

Wie es mit der Traditionsmesse konkret weiter geht, ist noch offen. Mattes, der vergangene Woche seinen Rücktritt als VDA-Präsident zum Jahresende angekündigt hat, wollte am Freitag (20. September) nur sagen, dass derzeit am Konzept gearbeitet werde. An diesem arbeite er aktiv mit. Nach dem Jahreswechsel 2019/2020 dürfte dann das neue Format stehen. Der Standort sei derzeit noch unklar.