Als weitere wichtige Faktoren kämen die Art der Fahrzeugnutzung und die möglichen Formen des assistierten Fahrens hinzu. Ein auf Kosteneffizienz ausgelegtes Shared vehicle wird sich von dem hochautonomen Premiumfahrzeug in Privatbesitz unterscheiden. Klassische Schalter werde es weiterhin geben, sei es als HMI-Ikonen oder als preislich optimiertes Schaltsystem. „In Summe erwarten wir jedoch deutliche Volumenverschiebungen hin zu sensorischen Oberflächen“, betont Wolff. Das Verschmelzen von Bedienelementen und Interieurteilen stelle den nächsten Schritt in der Integration der HMI dar.

„Wir bereiten uns intern wie auch im Gespräch mit externen Partnern darauf vor. Konkret befinden wir uns in Gesprächen mit Yanfeng Automotive Interiors, in denen wir die Möglichkeiten der Kooperation gemeinsam beleuchten,“ so Wolff. Mit dem Abschluss von gleich drei strategisch wichtigen Partnerschaften machte kürzlich Delphi Automotive von sich reden: Zum einen mit Rosenberger, um eine Hochleistungs-Ethernet-Lösung für Automobile anzubieten. Zweitens mit dem Datenübertragungs-Spezialisten Valens, um Weichen für Zukunftslösungen in den Bereichen Infotainment, aktive Sicherheit und autonomes Fahren zu stellen und drittens mit Otonomo zur Förderung einer Datenmarktplatzlösung.