AUTOSAR_Spitze Nishikawa, Rathgeber, Scharnhorst

Das neue Spitzengremium bei AUTOSAR (von links): Kenji Nishikawa (Toyota), Stefan Rathgeber (Continental) und Dr. Thomas Scharnhorst (WiTech-Engineering) bei der Eröffnung der diesjährigen AUTOSAR Open Conference. Die Amtszeit läuft von Oktober 2017 bis Juni 2018. Bild: AUTOSAR

Kenji Nishikawa ist aktives Mitglied des AUTOSAR-Lenkungsausschusses und Generaldirektor der E / E-Architektur- und Fahrzeugnetzentwicklung bei der Toyota Motor Corporation. Er folgt Lorenz Slansky, Senior Manager für Netzwerk-, Funktions- und Kommunikationsarchitektur bei der Daimler AG, Mercedes-Benz Cars Development, als Vorsitzender. In dieser Funktion ist er für die Zeit von neun Monaten für Verwaltung, Finanzen, interne Koordination und die AUTOSAR Unternehmensentwicklung zuständig.

Stefan Rathgeber, neuer stellvertretender Vorsitzender, ist Elektroingenieur in der Informatik und Leiter des Bereichs Software, Corporate Systems and Technology bei der Continental Automotive GmbH. Er war bereits 2016 AUTOSAR-Sprecher.

Dr. Thomas Scharnhorst, AUTOSAR- Sprecher seit Januar 2017, wurde in dieser Position bestätigt. Der renommierte Brancheninsider und ehemalige Hauptabteilungsleiter Fahrzeugsystemarchitektur der Abteilung E / E Architekturen und Konzepte der Volkswagen AG wird AUTOSAR weiterhin auf Konferenzen und in allen Medienbeziehungen sowie in Interviews und anderen Publikationen vertreten. Derzeit organisiert Scharnhorst neben seiner Tätigkeit als Partner bei WiTech-Engineering Seminare über Sicherheit im Bereich der Fahrzeugelektronik.

 "Nach zehn Jahren Abwesenheit vom Konsortium bin ich seit Januar 2017 wieder als Sprecher für AUTOSAR tätig", sagt Thomas Scharnhorst. "Es freut mich, den Fortschritt zu sehen, den AUTOSAR seit seiner Gründung im Jahr 2003 gemacht hat. Mit der Akzeptanz der Classic Plattform hat AUTOSAR bereits heute Automobilgeschichte geschrieben.“

E / E - Komplexität beherrschen

Indem der AUTOSAR-Ansatz den Austausch und die Update-Möglichkeiten von Software und Hardware vereinfacht, trägt er entscheidend dazu bei die wachsende Komplexität der Elektrik und Elektronik im Kraftfahrzeug sicher zu beherrschen. Zudem verbessert AUTOSAR die Kosteneffizienz, ohne Kompromisse in der Qualität einzugehen.

Die „Core Partner“ von AUTOSAR sind die BMW Group, Bosch, Continental, Daimler AG, Ford, General Motors, PSA Group, Toyota und die Volkswagen Group. Über diese Unternehmen hinaus spielen mehr als 170 Unternehmen eine wichtige Rolle für den Erfolg der Partnerschaft. Unternehmen, die der AUTOSAR-Entwicklungspartnerschaft beitreten, können die Spezifikationen kostenfrei nutzen.

Zentrales Thema der diesjährigen, am 7. und 8. November 2017 im Silicon Valley durchgeführten, 10. AUTOSAR Open Conference war die neue AUTOSAR Adaptive Platform, welche hochleistungsfähige Microcontroller unterstützt und Software-Downloads „over the air“ sowie service-orientierte Kommunikation mit den entsprechenden Anforderungen in den Bereichen „Safety“ und „Security“ unterstützt. Die ersten beiden Releases der AUTOSAR Adaptive Platform wurden im März und im Oktober dieses Jahres veröffentlicht. Die Spezifikationen und Code-Implementierungen können von allen AUTOSAR-Partnern weltweit genutzt werden. Die neuesten AUTOSAR-Spezifikationen stehen zur Information bereit unter
www.autosar.org