BMW forderte eine CAD/CAM-Lösung mit einem sehr hohen Abdeckungsgrad für die vielen

BMW forderte eine CAD/CAM-Lösung mit einem sehr hohen Abdeckungsgrad für die vielen unterschiedlichen NC-Einsatzgebiete in den Fachbereichen. Bild: BMW

OpenMind Technologies AG, Hersteller des CAM-Systems hyperMill, ist von der BMW AG als CAD/CAM-Softwarelieferant eingeführt worden. In einem mehrstufigen Benchmarking überzeugte nach Angaben der Softwarespezialisten die modulare CAM-Komplettlösung hyperMill die zentrale IT-Abteilung der BMW Group und die Experten im Werkzeug- und Prototypenbau sowie in der Serienfertigung. Damit können jetzt BMW-Abteilungen und -Werke in aller Welt das High-End-CAD/CAM-System hyperMill in Abstimmung mit der IT-Zentrale auswählen und einsetzen.

IT-Abteilung, die Fachabteilungen aus dem Werkzeug- und Prototypenbau sowie der Serienfertigung bewerten hyperMill als ein intuitives High-End-CAD/CAM-System mit einem hohen technischen Erfüllungsgrad. hyperMill ist eine modulare CAM-Lösung konzipiert, die ein umfassendes Konzept für das 2D-, 3D- und 5Achs-Fräsen sowie das Fräsdrehen und Bearbeitungen wie High-Speed- und High-Performance-Cutting (HSC und HPC) unter einer Oberfläche integriert. Die Komplettbearbeitung mit nur einer CAM-Software und einem Postprozessor für alle Dreh- und Fräsbearbeitungen schafft durchgängige Prozesse und minimiert Durchlaufzeiten.

Die zentrale IT-Abteilung der BMW Group hatte mit der Definition eines neuen CAD/CAM-System den Anspruch verbunden, eine CAD/CAM-Lösung mit einem sehr hohen Abdeckungsgrad für die vielen unterschiedlichen NC-Einsatzgebiete in den Fachbereichen zu finden. Gemeinsam mit den Fachbereichen wurde daher für alle Teilnehmer des Benchmarks eine umfassende technische Bewertung und Nutzwertanalyse erstellt.

Im Herbst 2014 wurde OpenMind, neben fünf anderen CAD/CAM-Herstellern, von der BMW Group zum Benchmarking eingeladen. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden die CAD/CAM-Systeme in den Hauptkategorien „Werkzeugbau“, „Serienfertigung“, „Prototypenbau“ und „CAM light“ intensiv geprüft. Zunächst erfolgte eine technische Bewertung anhand von Präsentationen und Programmierungen.

Um in die engere Auswahl zu kommen, musste noch die wirtschaftliche Prüfung erfolgreich absolviert werden. OpenMind überzeugte demnach mit hyperMill sowohl technisch als auch wirtschaftlich. Damit war Anfang 2015 der Weg für die Pilotierungsphase mit Frästests frei. Zu den ersten Anwendern des OpenMind Systems gehörten neben den Fachabteilungen die BMW M GmbH, die BMW Materialprüfung sowie der BMW Werkzeugbau München und Dingolfing.

Als Besonderheit auffallend: Bei BMW wurden im Benchmarking die Obermesser für die Automatisierungsaufgabe ausgewählt. Für zehn beliebige Messer sollten vollautomatisch NC-Programme erzeugt werden.

„Wir haben für die BMW-Messer einen optimierten Prozess definiert. Auf Knopfdruck lassen sich diese Best Practices dann auf beliebigen Messergeometrien reproduzieren“, sagt Martin Herrmann, Product Development Manager bei OpenMind. „Beim Automatisieren wird nicht nur sehr viel Programmierzeit eingespart, sondern es entstehen auch NC-Programme, die eine perfekte, hochgradig optimierte Bearbeitungsqualität gewährleisten“, fügt Volker Nesenhöner, CEO der OpenMind Technologies AG, hinzu.