Vernetzt und höchst flexibel: Im Rahmen der New Mobility World auf dem Freigelände F12 der IAA

Vernetzt und höchst flexibel: Im Rahmen der New Mobility World auf dem Freigelände F12 der IAA wird das ZF Advanced Urban Vehicle zeigen, was es kann. Bild: ZF

Speziell dieser Bereich demonstriere eindrücklich, wie sehr sich die Kompetenzen von ZF und TRW ergänzen. Nach der im Mai 2015 erfolgten Übernahme des US-Unternehmens TRW Automotive präsentiert sich der erweiterte ZF-Konzern im September 2015 auf der IAA in Frankfurt erstmals der Automobil-Fachwelt und dem breiten Publikum. Sein erweitertes Produktportfolio bündelt der nunmehr drittgrößte Automobilzulieferer der Welt um die Themen Effizienz, Sicherheit und Automatisiertes Fahren.

Im Mittelpunkt der IAA steht das Advanced Urban Vehicle. Der Zulieferer demonstriert dabei, welches Potenzial diese intelligente Vernetzung einzelner Fahrwerk-, Antriebs- und Fahrerassistenzsysteme bietet: Mit dem Advanced Urban Vehicle präsentiert ZF eine exemplarische Lösung für das Klein- und Kompaktsegment im urbanen Individualverkehr. Charakteristika des Technologieträgers sind der radnahe, rein elektrische Hinterachsantrieb eTB (electric Twist Beam), eine innovative Vorderachse mit einem Einschlagwinkel von bis zu 75 Grad sowie zwei Fahrerassistenzfunktionen: Smart Parking Assist manövriert das Fahrzeug in nahezu jede noch so kleine Lücke – auch per Knopfdruck ferngesteuert über Mobile Devices wie Smartphone oder Smart Watch. Die cloudbasierte Assistenzfunktion PreVision Cloud Assist reguliert bei Bedarf rechtzeitig vor Kurveneinfahrt das Antriebsmoment nach unten und drosselt so ohne mechanischen Bremsvorgang die Geschwindigkeit. Auch über Berührungserkennung und Display am Lenkrad steht der Fahrer im direkten Kontakt zum Advanced Urban Vehicle.

Das Advanced Urban Vehicle gibt es nicht nur in der Theorie am Messestand, sondern man kann den Technologieträger an den Publikumstagen, im Rahmen der New Mobility World auf dem Freigelände F12 des Frankfurter Messegeländes, im wahrsten Sinn des Wortes “erfahren”. Dort ist das Advanced Urban Vehicle in Aktion zu sehen und macht deutlich, dass es vor allem die Funktionen sind, die seinen Innovationscharakter ausmachen. Auch ein Versuchsträger mit einem automatischen Notausweichassistenten und integriertem automatischen Gurtaufroller (ACR) wird auf dem Außengelände präsentiert. Dieser demonstriert, welche Vorteile die Integration verschiedener kognitiver Sicherheitssysteme bringt. Ein weiterer Prototyp zeigt an Hand einer automatischen Notfallbremse wie die Datenfusion aus Kamera- und Radarsensoren für automatisierte Fahrfunktionen hilfreich ist.

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fv