Laderoboter CARL von Aiways neben dem E-SUV U5 des Herstellers.

Der autonome, mobile Schnellladeroboter „CARL“ soll eine kostengünstige und flexible Ladelösung bieten. Bild: Aiways

| von Götz Fuchslocher

Wie Aiways mitteilt, handelt es sich um sieben Patente in Europa und China. Diese habe man für die Entwicklung des autonomen Laderoboters, einschließlich des intelligenten Roboterdesigns und seiner Lademethode erhalten. Das Gerät soll die Herausforderungen rund um das Laden von Elektrofahrzeugen meistern helfen. Das CARL genannte System wird per App bestellt, soll das Auto selbständig finden und automatisch andocken, ohne dass der Fahrer vor Ort sein muss. CARL soll eine flexible und wirtschaftliche Ladelösung für Privat- und Firmenkunden sowie Infrastrukturentwickler und -betreiber bieten.

Der Roboter wurde für Kapazitäten von 30 kWh und 60 kWh entwickelt. Damit soll sich laut Aiways jedes Elektrofahrzeug mit anerkanntem Ladestandard zügig laden lassen. Um eine EV-Batterie auf 80 Prozent ihrer Kapazität zu laden, brauche er weniger als 50 Minuten, hört man von Aiways. Das Prinzip: Nach Abstellen des Fahrzeugs, etwa auf einem öffentlichen Parkplatz, kann der Fahrer oder die Fahrerin einen in der Nähe befindlichen Roboter per Smartphone-App bestellen und das Fahrzeug verlassen. Dazu nutzt der Roboter GPS-Daten, um das Elektromobil innerhalb seines Servicebereichs zu orten, dockt an und beginnt es automatisch zu laden. Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, wechselt CARL zum nächsten Kunden oder kehrt zu seiner Basisstation zurück.

Statt eine Ladestation suchen zu müssen, komme die Ladestation jetzt zum Fahrzeug, sagt Alex Klose, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Aiways und verantwortlich für das Auslandsgeschäft. „Wir wollen es den Leuten so einfach und bequem wie möglich machen, ein Elektroauto zu betreiben. Mit CARL leisten wir Pionierarbeit auf dem Weg zur sorgenfreien Handhabung von Elektrofahrzeugen.“

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