Rupert Stadler breit

Für Audi-Chef Rupert Stadler bietet die Lücke zwischen A1 und A3 Raum für mehrere neue Modelle. - Bild: Audi

Nach Informationen der Zeitschrift “Auto Motor und Sport” plant die VW-Tochter für das Jahr 2015 einen Kleinwagen auf Basis des VW Up. Das Auto wird den Elektroantrieb des VW XL 1 mit einem Zweizylinder-Diesel kombinieren und eine Systemleistung von 75 PS erreichen. Der Kraftstoffverbrauch soll bei nur 1,1 Liter Diesel auf 100 km liegen. Die rein elektrische Reichweite soll 50 Kilometer erreichen.

Zudem konkretisieren sich unter dem neuen Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg die Pläne für einen Audi-Van auf Touran-Basis. Ein Marktstart wird von den Audi-Entwicklern für 2016 durchgeplant.

Kleinwagen-Offensive aus Ingolstadt

Audi-Chef Rupert Stadler bestätigte im Interview, dass die Lücke zwischen A1 und A3 Raum für mehrere neue Modelle bietet. “Ja, für einen SUV beispielsweise, aber auch für weitere Modelle der A-Familie.” Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Audi auf der Motorshow in Detroit im Januar eine Studie vorstellen wird, die Vorbild für einen Q2 sein könnte. Der Q1 wird laut Stadler in drei Jahren auf den Markt kommen.

SUV-Anteil wird weiter steigen

Weiter steigen wird bei Audi laut Stadler die Bedeutung der Geländewagen. “Wir werden 2020 einen Produktmix mit über 35 Prozent SUV-Anteil haben”, sagte der Vorstandschef. “Heute liegt der Anteil unter 30 Prozent.” Die SUV-Modelle böten zudem den Vorteil einer leichteren Elektrifizierung.

Grundsätzlich wolle Audi künftig alle Modelle auch mit e-tron-Technik anbieten können. “Wir sind der Meinung, dass es wichtig ist, die e-tron-Technik auf allen Plattformen verfügbar zu machen, damit auch eine relevante Stückzahl von Modellen mit dieser Technologie gefertigt werden kann”, so Stadler. “Wir werden mit dem neuen Längsbaukasten in der Lage sein, grundsätzlich jedes Modell in unserer Palette zu elektrifizieren, und wir werden diese Autos auf unseren bestehenden Produktionslinien herstellen können.”

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dpa/Guido Kruschke