„Es ist vergleichbar sicher im Einsatz wie das bisherige Mittel, es ist weltweit akzeptiert und kann in bewährten Anlagen verwendet werden“, erklärt VDA-Geschäftsführer Hans-Georg Frischkorn. Der Entscheidung vorangegangen seien umfangreiche Tests bei OEMs in Europa, Nordamerika und Asien.

Das von VDA früher favorisierte CO2 (auch R744 genannt) hätte technisch aufwendigere Konstruktionen von Klimaanlagen bedingt. Außerdem ist die damit erzielbare Kühlleistung für südliche Länder zu gering. Dem neuen Kältemittel R1234yf wiederum wurden vereinzelt toxische Eigenschaften und leichte Entzündbarkeit vorgeworfen. Frischkorn widerspricht dem: „Das eindeutige Ergebnis der umfangreichen Untersuchung zeigt, dass R1234yf vergleichbar sicher wie das heutige Kältemittel ist“.

Ab 2011 neu typgeprüfte Fahrzeuge dürfen in der EU nur noch Kältemit-tel mit einem Global Warming Potential (GWP) von weniger als 150 enthalten. Ab 2017 gilt diese Vorgabe für alle Neuwagen. R134a liegt bei 1400, während R1234yf nur ein GWP von 4 hat. Für CO2 wird 1 angegeben.