BASF investiert dreistelligen Millionenbetrag in Elektromobilität 1

BASF Entwicklung

Der Ausbau der Aktivitäten bei Batterien erweitere das Portfolio innovativer Materialien, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Komponenten für Leichtbau und Wärmemanagement erhöhten zusätzlich die Reichweite des Elektroautos.

In den kommenden fünf Jahren werde BASF einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in Forschung, Entwicklung und Produktionsaufbau von Batteriematerialien investieren. Teil dieser Aufwendungen sei auch der Bau einer Produktionsanlage für fortschrittliche Kathodenmaterialien in Elyria im US-Bundesstaat Ohio. Die neue Anlage mit einem Investitionsvolumen von mehr als 50 Millionen US-Dollar solle ab Mitte 2012 den Markt mit Kathodenmaterialien zur Herstellung leistungsstarker Lithium-Ionen-Batterien versorgen, hieß es.

Nachhaltige Elektromobilität umfasst mehr als nur das Elektro­auto

Innovationen aus der Chemie und der richtige Energiemix werden entscheidend dafür sein, dass die Elektromobilität den Durchbruch schafft ? und dabei auch nachhaltig ist. BASF betrachtet das Thema ganzheitlich. Elektromobilität trägt nur dann signifikant zum Umwelt- und Klimaschutz bei, wenn der Strom zum Laden der Batterien hocheffizient und CO2-optimiert erzeugt wird. Daher forscht das Unternehmen auch an Lösungen, mit denen Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenkraft produziert werden kann. Darüber hinaus werden auch innovative Speichertechnologien entwickelt, da diese Energieformen insbesondere in unseren Breitengraden nicht rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr zur Verfügung stehen.

dpa-AFX/Guido Kruschke