BMW-Hochvoltbatterieproduktion in Dingolfing

BMW möchte beim Bau von Fahrzeugbatterien weltweit auf lokale Zulieferer setzen. Bild: BMW

Dies sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt vor Journalisten in München. Für die jüngste Generation des E-Antriebs habe BMW jetzt einen vierten Zelllieferanten in China gewonnen und mache sich damit unabhängiger von einzelnen Anbietern.

Heute importiert BMW die Zellen von Catl in China und Samsung in Südkorea. 2021 bekommt BMW Zellen von Samsung aus Ungarn, dazu 2022 von Catl aus Erfurt, 2023 von dem neuen Partner Eve-Power in China und 2023/24 von Northvolt aus Schweden. Alle Batteriezellen für BMW würden ausschließlich mit Grünstrom produziert, auch in Asien. "Das ist ein Alleinstellungsmerkmal", betonte Wendt.

Nur "die Preise sind nach unserem Geschmack noch zu hoch", sagte der Einkaufsvorstand. "Über den Daumen sind 100 Euro je Kilowattstunde als Zielgröße nicht ganz verkehrt." Das wäre nach Branchenangaben ein Preisrückgang um annähernd ein Drittel. Einen Sprung erwartet Wendt mit der nächsten E-Antriebsgeneration, die zusammen mit der ersten elektrisch ausgerichteten BMW-Fahrzeugarchitektur 2025 eingeführt werden soll.

Um flexibel auf die Nachfrage nach E-Autos reagieren zu können, hat BMW mit seinen Lieferanten vereinbart, sich je nach Bedarf bis zu 20 Prozent mehr oder auch weniger Zellen liefern zu lassen. Neue Feststoffbatterien dürften erst Ende des Jahrzehnts für die Autoindustrie in Frage kommen, sagte Wendt.

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