Benzin-Direkteinspritzung von Bosch: Rund 90 Prozent aller Fahrzeuge in den USA und in China sind

Benzin-Direkteinspritzung von Bosch: Rund 90 Prozent aller Fahrzeuge in den USA und in China sind Benziner und müssen mit Direkteinspritzungs-Technik ausgerüstet werden, um den Emissionsvorschriften bis 2025 zu entsprechen. Bild: Bosch

Fahrer profitieren laut Bosch durch das Benzindirekteinspritz-System von einem höheren Drehmoment bei niedrigen Geschwindigkeiten. So könne der Fahrspaß gesteigert werden, gleichzeitig reduziere sich der Spritverbrauch um bis zu 15 Prozent. Bosch fertigt die Komponenten für die Direkteinspritzung in Bamberg und in Nürnberg sowie in Charleston (USA), San Luis Potosi (Mexico), Wuxi (China) und Gunpo (Korea).

Umweltfreundliche Technologien werden für die Automobilhersteller gerade in Europa immer bedeutender. 2013 wurden europaweit 40 Prozent der Neuwagen mit einer Benzindirekteinspritzung ausgestattet, laut IHS Automotive sollen es bis 2016 bereits 50 Prozent sein. Bosch rechnet damit, 60 Prozent dieses Marktes zu beliefern. „Im Moment boomt das Geschäft mit Direkteinspritzungen in Europa. Schon in ein paar Jahren wird diese Technologie ebenso in Amerika und China nachgefragt werden“, sagt Rolf Bulander, Geschäftsführer bei Robert Bosch. Rund 90 Prozent aller Fahrzeuge in den USA und in China sind Benziner und müssen mit entsprechender Technik ausgerüstet werden, um den Emissionsvorschriften bis 2025 zu entsprechen. Bis 2020 sollen in China etwa ein Drittel der neuzugelassenen Fahrzeuge mit einem Benzindirekteinspritz-System ausgestattet sein.

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Julia Kaballo/IHS