Bis 2020 will Bosch zusammen mit seinen Partnern  GS Yuasa International und Mitsubishi die

Bis 2020 will Bosch zusammen mit seinen Partnern GS Yuasa International und Mitsubishi die Kapazität von E-Auto-Akkus verdoppeln. - Bild: Bosch

“Mit dem Joint-Venture möchten wir nicht weniger als einen bedeutenden Entwicklungssprung in der Batterietechnologie machen”, sagte Bosch-Chef Volkmar Denner zum operativen Start des Gemeinschaftsunternehmens Lithium Energy and Power. “Unser Ziel ist es, Lithium-Ionen-Batterien bis zu zweimal leistungsfähiger zu machen”.

Bis 2020 soll die Kapazität solcher Akkus durch die gemeinsame Weiterentwicklung der Technologie verdoppelt werden. Bosch und die japanischen Partner wollen jedoch nicht nur leistungsfähigere Batterien auf den Markt bringen, sondern Stromer zudem erschwinglicher machen, da kleinere Akkus genügen. So soll die zuletzt nur langsam vorankommende Elektromobilität bis zur Jahrzehntwende zum Massenmarkt werden.

Bosch hatte das Gemeinschaftsunternehmen Lithium Energy and Power im vergangenen Sommer gemeinsam mit den japanischen Partnern GS Yuasa International und Mitsubishi gegründet. Die Schwaben halten mit 50 Prozent die Mehrheit an dem Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Stuttgart hat und momentan 70 Mitarbeiter beschäftigt. Zuvor hatte Bosch ein weitestgehend glückloses Batterie-Joint-Venture mit Samsung nach nur vier Jahren aufgelöst.

Der Akkumulator ist Herzstück und momentan wohl noch das größte Problem von Elektroautos zugleich. Eine Batterie, die dem Fahrer eine Reichweite von 150 Kilometern erlaubt, kann nach wie vor so viel wie mancher herkömmliche Kleinwagen kosten.

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Dow Jones Newswires/Andreas Karius