Ein roter Audi fährt mit Bridgestone-Reifen über die Straße.

Der Reifendruck wird längst während der Fahrt geprüft. Nun soll dies auch für etwaige Schäden möglich sein. Bild: Bridgestone

| von Fabian Pertschy

Ein intelligentes Reifenüberwachungssystem von Bridgestone soll künftig Schäden durch Bordsteine, Schlaglöcher oder Gegenstände auf der Fahrbahn erkennen und somit Reifenpannen verhindern. Das neue Tyre Damage Monitoring System wurde auf Basis der Microsoft Connected Vehicle Platform (MCVP) entwickelt und soll eine Echtzeiterkennung gewährleisten.

Bislang konnten derartige Schäden nur durch eine manuelle Inspektion aus der Nähe erkannt werden. Mit Hilfe des Cloud-Gerüsts des MCVP und den bereits erfassten Fahrzeugdaten soll es nun ohne den Einsatz zusätzlicher Hardware möglich sein, den Fahrer über Defekte zu informieren.

Das System kann zudem erfassen, wo sich der Schaden befindet und damit etwa einen tieferen Einblick in die Straßenbedingungen geben. Diese Erkenntnisse könnten laut Bridgestone genutzt werden, um die zuständigen Behörden auf Schlaglöcher und andere Gefahren hinzuweisen. Auch autonome Fahrzeuge könnten Informationen über lokale Gefahren an andere Autos in der Umgebung sowie Cloudspeicher weitergeben.

Die Zusammenarbeit mit Microsoft bietet dem Reifenhersteller eine digitale Infrastruktur, welche die Bereitstellung vernetzter Mobilitätslösungen beschleunigt und Zugang zu einer Vielzahl von Microsoft Azure-Cloud-, KI- und IoT-Funktionen gewährt. Derzeit ist das System für alle Fahrzeugflotten und OEMs verfügbar, die MCVP verwenden.

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