Kiekert will ein griffloses, elektrisches Öffnen von Autotüren  ermöglichen. Bild: Kiekert

Kiekert will ein griffloses, elektrisches Öffnen von Autotüren ermöglichen. Bild: Kiekert


Fahrzeugdesigner verzichten in ihren zukunftsweisenden Konzeptcars bewusst auf die Türaußengriffe. Auf E-Schloss-Basis demonstriert Kiekert jetzt ein Konzept, das Fahrzeugherstellern vielfältige Gestaltungs- und Designmöglichkeiten bieten soll. Das Spektrum reicht von der Integration des Griffes in die Tür bis hin zu seinem vollständigen Wegfall. Das Berühren eines Touch-Sensors auf der „Außenhaut” der Tür reicht aus und die Fahrzeugtür öffnet automatisch.

Und die Sicherheit? Wie Kiekert erklärt, enthält das modulare E-Schloss auf Kundenwunsch eine vollständige mechanische Redundanz. Diese stellt bei einem Stromausfall die volle Funktionsfähigkeit sicher. Eine integrierte LED im Schloss soll zudem die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer erhöhen: Im Gegensatz zu heutigen separaten Türwarnleuchten ist die LED bei Dunkelheit über den gesamten Öffnungsradius der Tür hinweg deutlich sichtbar. Zudem enthält das Kiekert Türöffnungskonzept zahlreiche Komfortfunktionen. Ein Aktuator aus dem modularen Kiekert Antriebsbaukasten öffnet die Tür auf Wunsch automatisch um bis zu 10 Zentimeter. „Eine angenehm gestaltete Griffmulde rundet das Bedienerlebnis ab“, heisst es in bestem Prospekt-Deutsch.
Sowohl das Türöffnen als auch das Türschließen werden von einer individuellen Akustik begleitet. Im Kiekert eigenen Akustik-Zentrum wird der Tür-Sound auf die spezifischen Kundenwünsche ausgerichtet.

Zu erleben ist das modulare E-Schloss beim Genfer Automobilsalon auf dem Gemeinschaftsstand mit Rinspeed in Halle 6, Stand 6240.

Christian Klein

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