Bugatti Galibier

2009 stellte Bugatti mit der Studie der viertürigen Limousine Galibier die Vision der Luxus-Limousinevor. -Bild: Bugatti

Die Luxuslimousine soll frühestens 2015 in einer Auflage von 3.000 Exemplaren kommen, wie das “Handelsblatt” (Donnerstag) berichtet. Kostenpunkt: 1,1 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer. Der Galibier wird die stärkste und teuerste Serienlimousine in der Geschichte des Automobils werden und soll knapp 1,1 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer kosten.

Von der Studie zur ernsthaften Serienreife

Mit der Studie der viertürigen Limousine Galibier hat Bugatti erstmals 2009 die Vision der absoluten Luxus-Limousine als zweite Baureihe der Marke vorgestellt, um vor allem beim avisierten Publikum die Geschmacksnerven zu testen. Nun weckt der Hersteller mit einem neuen Video weitere Begehrlichkeiten. Marken-Chef Wolfgang Dürrheimer hat bereits die Konkretisierung des Projekts bestätigt: “Es fehlt nur die Freigabe des Konzerns.”

Das Design der ursprünglichen Studie ist bereits weiterentwickelt. Die Heckpartie ist überarbeitet worden und neue hintere Türen ermöglichen einen komfortableren Zugang zum Fond. Der Innenraum des neuen Galibiers bildet eine Kreation aus Holz und Leder in höchster Qualität und Verarbeitung. Der Galibier trägt auch in der Serie den Namen seines historischen Vorbilds aus der Baureihe Typ 57.

Schnellste Limousine der Welt

Die Antriebsleistung des W16-Motors wird zwischen 800 PS und 1.000 PS liegen, die an alle vier Räder gelangen. Carbonteile für die Karosserie gelten als ebenso selbstverständlich wie Bremsen aus keramischen Werkstoffen. Um die Akzeptanz für den europäischen Markt zu verbessern, ist auch eine Hybrid-Version geplant. Der Tacho reicht auf jeden Fall bis 420 km/h.

Für die serienreife Entwicklung sind drei bis vier Jahre erforderlich, sodass der erste Kunde seinen Galibier Ende 2015, Anfang 2016 in Empfang nehmen darf.

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Handelsblatt/Guido Kruschke