Bedarfsgeregelte EC-Kraftstoffpumpe von Continental: senkt Benzin - und Energieverbrauch sowie

Bedarfsgeregelte EC-Kraftstoffpumpe von Continental: senkt Benzin - und Energieverbrauch sowie CO2-Emissionen. - Bild: Continental

Continental ist der erste Automobilzulieferer, der diese beiden Technologien als Serienprodukt in Massenfertigung dem Markt zur Verfügung stellt. Vergeben werden die Auszeichnungen am 11. April 2011 in Detroit. Bedarfsgeregelte Pumpen helfen beim Sparen von Kraftstoff Kraftstoffpumpen, die nur soviel Benzin oder Diesel zum Motor fördern, wie dieser abhängig von der momentan gefragten Leistung auch benötigt, sparen bis zu 70 Prozent der elektrischen Energie im Vergleich zur konventionellen Konstantförderung.

Continental hat eine Bedarfsregelung zur Kraftstoffförderung entwickelt, bestehend aus einer Elektronik und einer EC-Kraftstoffpumpe. Bei dieser Pumpe wurde die mechanische Spulenumschaltung durch eine elektronische Kommutierung ersetzt, d.h. sie wurde ohne die üblichen Kohle- Kollektor Kommutatoren entwickelt. Sie ist im Kraftstofftank untergebracht und geeignet für Benzin, Diesel und alternative Treibstoffe. Der robuste Aufbau der EC-Kraftstoffpumpe, deren Regelelektronik eine Umstellung auf verschleißarme, bürstenlose Motoren ermöglicht und so die Lebensdauer weiter erhöht, zählt ebenso zu den Vorteilen wie der geringere Energieverbrauch. Im Vergleich zu Pumpen mit Konstantförderung liegt diese Ersparnis bei bis zu 70 Prozent.

Eine zusätzliche Ersparnis um bis zu zehn Prozent konnte durch eine Wirkungsgradsteigerung des neuen EC-Motors im Vergleich zu einem herkömmlichen DC-Motor (Gleichstrom Motor) erreicht werden. Diese Änderung auf EC-Technologie wirkt sich im Kraftstoffverbrauch zusätzlich mit 0,3 Gramm CO2-Einsparung bei Otto- und 0,5 Gramm Einsparung pro Kilometer bei Dieselmotoren aus. Im Vergleich zu einer Pumpe mit Konstantförderung kann die Einsparung sogar bei bis zu 2 Gramm CO2 pro Kilometer liegen.

Mechanisches Kernstück des AFFP ist ein Elektromotor, der mit dem Gaspedal verbunden ist und ein haptisches Signal erzeugen kann. - Bild: Continental

AFFP warnt den Fahrer und zeigt den optimalen Schaltpunkt an. Mit dem Accelerator Force Feedback Pedal hat Continental das weltweit erste aktive Gaspedal im Einsatz und bietet damit eine neue Möglichkeit, dem Autofahrer Warnungen über drohende Gefahren haptisch zu signalisieren oder ihm dabei zu helfen, möglichst sparsam zu fahren. „AFFP® unterstützt den Fahrer mit Rückmeldungen direkt am Fuß, mit einem leichten Doppelticken oder einem Gegendruck, und wird, wie Versuchsreihen gezeigt haben, deutlich besser vom Fahrer wahrgenommen als Warnleuchten oder akustische Signale“, sagte Dr. Peter Laier, Leiter des Geschäftsbereichs Chassis Components der Continental-Division Chassis & Safety. Diese Human Machine Interface (HMI) genannte Schnittstelle zwischen Mensch und Fahrzeug bringt zum Beispiel durch gezielte Signale als Hinweis auf den optimalen Schaltpunkt Verbrauchseinsparungen von mehr als sieben Prozent. Mechanisches Kernstück des Accelerator Force Feedback Pedals ist ein Elektromotor, der unmittelbar mit dem Gaspedal und durch die generierte Gegenkraft ein haptisches Signal erzeugen kann. Grundsätzlich kann der Automobilhersteller das AFFP® in seiner Nutzung frei gestalten und verschiedene Signalformen und – intensitäten der Pedalrückmeldung wählen. AFFP® kann in jedem Fahrzeug verbaut werden, es ist sowohl für hängende als auch für stehende Pedale geeignet und kann auch in Nutzfahrzeugen eingesetzt werden.