Mercedes-Benz A-Klasse breit

Frankreich verweigert einigen Merecedes-Benz Modellen die Zulassung - unter anderem auch der A-Klasse. - Bild: Daimler

Fabrikneue Fahrzeuge dreier Baureihen von Daimler können derzeit in Frankreich nicht zugelassen werden. Betroffen sind jüngst gefertigte Modelle der A- und B-Klasse und des SL. Dies bestätigte ein Daimler-Sprecher gegenüber AUTOMOBIL PRODUKTION. Dies betreffe Modelle, die nach dem 12. Juni vom Band gerollt seien.

Das Unternehmen habe von den Behörden des Nachbarlands dazu keine Begründung erhalten, heißt es. Agenturmeldungen sprechen aber davon, dass der Einsatz des Kältemittels R134a in Paris als nicht mehr konform mit der EU-Gesetzgebung angesehen wird. “Es gibt entsprechende Vermutungen”, so der Daimler-Sprecher.

Registrierung eigentlich eine Formsache

Daimler hatte vom deutschen Kraftfahrt Bundesamt (KBA) für die betroffenen Modellreihen eine Erweiterung der Betriebserlaubnis des Vorgängermodells erhalten. Hätte das Unternehmen eine neue beantragt, wäre die Ausrüstung der Fahrzeuge mit dem Kältemittel R134a nicht mehr zulässig gewesen. Die vom KBA erteilte Betriebserlaubnis ist EU-weit gültig. Es ist einzig noch eine nationale Registrierung vorgesehen. Diese ist eigentlich eine Formsache. “Wir wissen nicht, warum dies bislang in Frankreich noch nicht geschehen ist”, erklärt Sprecher Matthias Brock gegenüber AUTOMOBIL PRODUKTION.

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Fritz Lorek