Audi A4 breit

Von neun Modellen, die in den ersten sieben Monaten 2011 die höchsten Einsparungen aufweisen, gehören sechs zu deutschen Konzernmarken. - Bild: Audi

Im Juli erreichten die in Deutschland neu zugelassenen Pkw deutscher Konzernmarken einen durchschnittlichen CO2-Wert von nur noch 146 Gramm je Kilometer. Das entspricht einem Kraftstoffverbrauch von 5,9 l/100 km und ist ein Rückgang um rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit liegt der CO2-Wert für die ersten sieben Monate jetzt bei 147,4 g/km (minus 4,4 Prozent).

Die Importeure konnten im Juli die CO2-Emissionen um 3,8 Prozent mindern, im bisherigen Jahreslauf um 3,3 Prozent. Insgesamt beträgt der CO2-Wert aller Pkw-Neuzulassungen im Juli 145,4 g/km (minus 4,5 Prozent), in den ersten sieben Monaten sind es 146,7 g/km (minus 4,0 Prozent).

Wissmann

Matthias Wissmann: Deutsche Hersteller nehmen die technische Vorreiterrolle bei der Kraftstoffeffizienz ein. - Bild: VDA

Besonders eindrucksvoll sind die Fortschritte deutscher Konzernmarken bei Firmenwagen. Im ersten Halbjahr konnte der CO2-Wert in diesem Segment um 5,2 Prozent auf 149,3 g/km gesenkt werden und liegt damit deutlich unter dem CO2-Wert der Wettbewerber (151,6 g/km), die die Emission lediglich um 3,8 Prozent mindern konnten.

„Das unterstreicht die technische Vorreiterrolle, die die deutschen Hersteller bei der Kraftstoffeffizienz einnehmen. Offensichtlich legen insbesondere die Flottenmanager bei der Beschaffung von Neuwagen zunehmend mehr Wert auf kraftstoffeffiziente Fahrzeuge“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Deutsche Hersteller vor den Importeuren

In allen zehn Fahrzeugsegmenten – vom Kleinstwagen über die Mittelklasse bis zum Großraum-Van – haben laut offizieller Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) die neu zugelassenen Modelle deutscher Konzernmarken sowohl in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres als auch im Juli im Durchschnitt niedrigere CO2-Werte als die Importeure. Besonders bemerkenswert ist die Differenz in der Oberklasse: Mit ihren hoch effizienten Antrieben haben die deutschen Konzernmarken hier im Juli den CO2-Wert um gut 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat senken können, während die Importmarken einen CO2-Wert (241 g/km) aufweisen, der um 42 g/km (21 Prozent) über dem Wert der deutschen Fahrzeuge liegt.

Die CO2-Minderung von Importfahrzeugen beträgt in diesem Bereich lediglich 1,3 Prozent. Bei neu zugelassenen Sportwagen konnten die deutschen Konzernmarken die CO2-Emission um 9 Prozent senken, in der oberen Mittelklasse um fast zehn Prozent. Bei Großraum-Vans beträgt die Reduktion gut acht Prozent.

Von den neun Modellen, die in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres die höchsten relativen Einsparungen aufweisen, gehören sechs zu deutschen Konzernmarken. So hat u. a. der Mercedes-Benz CLS seine CO2-Emissionen um 26 Prozent gesenkt, der VW Sharan um knapp 15 Prozent, und der BMW X3 um ebenfalls fast 15 Prozent.

Auto-Reporter.NET/pha