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„Casting-Plattform“ Formula Student Germany: Bosch engagiert sich nun zum siebten Mal bei dem Projekt, Hochschulwissen in der Kfz-Technik auf die Rennstrecke zu bringen und letztlich neue Impulse in den Serienalltag zu bringen. Bild:Bosch


Bosch ist seit 2007 Hauptsponsor der FSG. Neben der auf Entwicklungsdienstleistungen spezialisierten Tochtergesellschaft Bosch Engineering engagiert sich auch das Bosch-Tochterunternehmen ETAS GmbH bei der FSG. 2014 nun fördert die Bosch-Gruppe erstmals Hochschulmannschaften aus mehr als zehn Ländern. Weltweit unterstützt Bosch mehr als 35 Rennteams aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Polen, USA, Indien, China, Australien und Brasilien.

„Die Formula-Student-Wettbewerbe auf der ganzen Welt sind eine gelungene Verbindung aus Theorievorlesungen an der Hochschule und Praxis im Ingenieurs-Alltag“, sagt Bernhard Bihr, Geschäftsführer der Bosch Engineering GmbH. Um die Studententeams bei Entwurf, Konstruktion und Bau ihrer Formelrennwagen zu unterstützen, setzt Bosch den Schwerpunkt der Förderung auf Aktivitäten wie fachbezogene Workshops, zum Beispiel zu den Themen Kabelbaumbau, Hochvoltsicherheit und Messtechnik, sowie Veranstaltungen zur Fahrzeugerprobung. Zudem werden die Teams mit Motorsport-Komponenten und Software ausgestattet. Eine fachliche Beratung und Hilfestellung von Bosch-Spezialisten aus den Bereichen Fahrzeugentwicklung und Systemauslegung runden die Leistungen ab.

„Der Wettbewerb ist eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben“, sagt Karl Klöss, Systementwickler für Batteriesysteme und Hochvoltbordnetze bei Bosch Engineering in Abstatt. Bis vor zwei Jahren war Klöss Teamleiter für die Batterieentwicklung im Formula-Student-Team Global Formula Racing der DHBW Ravensburg. „Ich habe während meiner Zeit bei der FSG viele Dinge gelernt, die ich heute in meinem Job anwenden kann: Zum Beispiel wie wichtig Schnittstellen sind. Nicht nur einzelne technische Komponenten machen ein Auto, sondern ihre Zusammenarbeit in einem Gesamtsystem. Das gilt genauso bei persönlichen Schnittstellen. Denn bei der Formula Student ist wie auch im Job wichtig, dass man als Team zusammenarbeitet, sich austauscht und gemeinsam an einem spannenden Projekt arbeitet.“

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Karl Klöss, Systementwickler für Batteriesysteme und Hochvoltbordnetze bei Bosch Engineering in Abstatt. Bild: Bosch

Auch Bosch hat positive Erfahrungen: „Bei der FSG kommen wir mit hochmotivierten und qualifizierten Nachwuchskräften ins Gespräch, die an einem spannenden, interdisziplinären Projekt arbeiten“, sagt Bihr. „Gleichzeitig können wir unser Unternehmen als attraktiven und innovativen Arbeitgeber präsentieren.“ Weltweit plant Bosch dieses Jahr 9.000 Akademiker einzustellen, allein 800 Hochschulabsolventen in Deutschland.

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Redaktion: Christian Klein