Ziel des Verbunds ist es auch, den industriellen Kern einer Brennstoffzellen-Industrie in Europa

Ziel des Verbunds ist es auch, den industriellen Kern einer Brennstoffzellen-Industrie in Europa aufzubauen. Bild: ZSW

Mit dem Verbund sollen auch die Grundlagen für eine Serienfertigung gelegt werden. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordiniert das Vorhaben. In dem europäischen Verbundprojekt werden fahrzeugtaugliche Brennstoffzellen mit optimierten Komponenten entwickelt. Ein umfassendes Testprogramm sowie eine kontinuierliche Kostenanalyse gehören ebenfalls zum Programm. Ziel ist zudem, den industriellen Kern einer Brennstoffzellen-Industrie in Europa aufzubauen. Das grenzüberschreitende Projekt läuft bis 2016. Das Gesamtprojektbudget beträgt 14,7 Millionen Euro, die EU fördert es mit 7,7 Millionen Euro.

Die neuen Brennstoffzellen sollen die Fahrzeug-Anforderungen bei Leistung, Lebensdauer und Sicherheit erfüllen sowie eine deutliche Kostenreduktion ermöglichen. Dem Verbund gehören drei Automobilhersteller, drei Systemintegratoren und drei Komponentenhersteller an, die von fünf europäischen Forschungsinstituten unterstützt werden. wie es in einer Mitteilung des ZSW heißt, sei eine Bündelung des europäischen Know-hows dringend nötig, um der asiatischen Konkurrenz auf dem Zukunftsmarkt Brennstoffzellen Paroli bieten zu können: In Japan etwa kommen ab 2015 Brennstoffzellenautos in einer großen Stückzahl auf den Markt – Korea hat mit der Produktion von Brennstoffzellen-Fahrzeugen bereits begonnen.

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ZSW/Götz Fuchslocher