Fiat Freemont

Fiat Freemont - der Amerikaner aus Turin kommt im September auf den deutschen Markt. - Bild: Fiat

Beim Fiat Freemont handelt es sich um die europäische Variante des Dodge Journey, der sich in Details von seinem amerikanischen Original unterscheidet. Die Modifikationen an Frontgestaltung, Innenraum, Fahrwerk und Lenkung wurden von einem Team auf beiden Seiten des Atlantik entwickelt. Fiat wird den Crossover ab September wieder in Europa anbieten.

Großzügiges Raumangebot auf knapp fünf Metern

Mit einer Länge von 4,89 Metern, einer Breite von 1,88 Metern und einer Höhe von 1,69 Metern soll er in Verbindung mit dem langen Radstand von 2,89 Metern allen Insassen ein großzügiges Platzangebot garantieren. Serienmäßig verfügt der neue Freemont über sieben Sitze. Die Sitze der dritten Reihe sind aufgrund der bis zu 90 Grad weit öffnenden hinteren Türen leicht zugänglich. Die hinteren Sitze lassen sich darüber hinaus mit einer einfachen Bewegung umklappen und komplett im Boden verstauen. Das Fahrzeug wird somit zum Fünfsitzer mit einer völlig ebene Ladefläche. Auch die zweite Reihe und der Beifahrersitz können komplett umgeklappt werden. Der Innenraum des neuen Fiat Freemont bietet damit mehr als 32 Konfigurationsmöglichkeiten.

Für langstreckentauglichen Komfort sorgen außerdem die erhöhte Sitzposition des Fahrers, die ergonomisch geformten Sitze, zahlreiche praktische Ablagen, der großzügige Kofferraum mit zwei separaten Ablagefächern und die ebene Ladefläche. Der Gepäckraum bietet ein Volumen von bis zu 1.461 Litern, was mehr als zehn Reisekoffern entspricht.

Zwei Turbodiesel zur Auswahl

Der neue Fiat Freemont wird zunächst mit zwei Turbodiesel-Motoren Sechsgang-Schaltgetrieben und Frontantrieb angeboten. Zur Wahl stehen zwei Versionen des 2.0-Liter-Multijet-Triebwerks mit 103 kW (140 PS) bzw. 130 kW (170 PS).

Ende des Jahres wird zudem ein Allradantrieb das Programm erweitern. Die zukünftige Allrad-Variante des Fiat Freemont wird von dem stärkeren der beiden Turbodiesel angetrieben werden und serienmäßig mit einer Sechsgang-Wandlerautomatik ausgerüstet sein. Beide Motoren und das Schaltgetriebe wurden von Fiat Powertrain entwickelt und dort auch produziert, die Automatik stammt aus den USA.

Der stärkere Diesel mit seinen 125 kW (170 PS) beschleunigt den Freemont in 11 Sekunden über die 100-km/h-Marke und erreicht 195 km/h. Das mit 103 kW (140-PS) etwas schwächere Triebwerk benötigt 12,3 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.

Die Preise für den neuen Fiat Freemont, der im September auf den Markt kommen wird, beginnen bei 25.990 Euro für die Grundversion. Die besser ausgestattete Version Fiat Freemont Urban mit dem stärkeren der beiden Turbodiesel kostet in der Basisausstattung 28.790 Euro.