Lithium-Ionen-Batteriepacks von XALT Energy für Fernbusse

XALT Energy produziert Lithium-Ionen-Batteriepacks für emissionsfreie Fernbusse. Bild: Freudenberg Sealing Technologies

| von Götz Fuchslocher

XALT Energy produziert hochenergetische Lithium-Ionen-Batteriepacks für emissionsfreie Fernbusse (Modell MCI D45 CRTe LE CHARGE). Das Unternehmen ist eine Partnerschaft mit dem Hersteller Motor Coach Industries (MCI) eingegangen. MCI ist eine US-Tochtergesellschaft der NFl Group Inc. (NFl).

Die Busse sollen führenden privaten und öffentlichen Transportgesellschaften in Kalifornien und anderen Bundesstaaten zur Verfügung gestellt werden, um sowohl deren Barrierefreiheit als auch die Antriebstechnik der nächsten Generation zu testen. Bei New Flyer handele es sich um einen langjährigen strategischen Kunden von XALT Energy, heißt es. Dieser nutze bereits die Batterien des Unternehmens in seinen vollelektrischen Stadtbussen des Modells Xcelsior Charge.

„Mit hochwertigen Batteriesystemen aus einer Hand wollen XALT Energy und Mehrheitsaktionär Freudenberg Sealing Technologies Nutzfahrzeughersteller beim Umstieg auf saubere elektrische Energiequellen unterstützen, die alle Anforderungen des Buy-America-Programms erfüllen“, sagt Jeff Michalski, CEO von XALT Energy. Ian Smith, President von MCI: „Wir sind heute in der Lage, einen rein batteriebetriebenen Elektrobus zu liefern, der die gleiche oder eine bessere Leistung erbringt als unsere aktuellen sauberen Diesel-, Hybrid- und CNG-Modelle.“ Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg sei die hochenergetische Lithium-Ionen-Zellenplattform von XALT Energy.

Auch FlixBus, Europas größter Anbieter von Fernbusreisen, will den Antrieb in seinem Fernbusnetz testen, mit dem das Unternehmen im vergangenen Jahr in den USA gestartet ist. Wenn die Tests erfolgreich verlaufen, wolle das Unternehmen 2020 laut einer aktuellen Pressemitteilung weitere vollelektrische MCI-Busse für die USA bestellen, heißt es.

Bereits im Oktober hatten Freudenberg Sealing Technologies und FlixBus mitgeteilt, dass sie in einem Zukunftsprojekt zur Entwicklung von brennstoffzellenbetriebenen Fernbussen zusammenarbeiten. Wie Freudenberg mitteilt, habe man die Kompetenzen in der Brennstoffzellentechnologie 2018 zuvor durch die Akquisition eines Münchner Brennstoffzellenherstellers gestärkt.