Chevrolet Cruze

Japanische Hersteller haben bereits Millionen von Fahrzeugen wegen defekter Airbags zurückgerufen, nun folgt GM mit dem Modell Cruze. Bild: GM

Grund für den Rückruf ist ein falsches Airbag-Bauteil. Zuvor war bekanntgeworden, dass GM die Autos auf den Fehler hin untersucht. Bei den Kompaktklasse-Limousinen besteht die Gefahr, dass der Fahrer-Airbag während des Entfaltens platzt und herumfliegende Teile die Insassen verletzen. Auch könne es sein, dass der Airbag sich gar nicht entfaltet, hatte General Motors die Behörde unterrichtet.

Die Airbags stammen vom japanischen Zulieferer Takata, der bereits wegen eines anderen Airbag-Defekts in die Schlagzeilen geraten war. Vor allem japanische Autobauer rufen deshalb Millionen Wagen zurück; auch BMW hatte in Nordamerika fehlerhafte Takata-Airbags verbaut.

Bei General Motors reiht sich der jüngste Rückruf in eine lange Liste ein. Der Opel-Mutterkonzern muss mittlerweile mehr als 20 Millionen Wagen kontrollieren und reparieren. Auslöser der Welle war ein verschleppter Rückruf von defekten Zündschlössern; hier waren mindestens 13 Menschen bei Unfällen gestorben. GM-Chefin Mary Barra hatte weitere Rückrufe nicht ausschließen wollen.

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dpa/AFX