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Smart präsentiert mit dem forspeed auf dem Genfer Auto-Salon eine Elektroantriebs-Studie, die  urbane Mobilität mit Spaß verbinden soll. Der Zweisitzer verzichtet auf Dach und Seitenscheiben und besitzt statt einer Frontscheibe einen flachen Windabweiser, der für ein erhöhtes Frischluftvergnügen verantwortlich ist .

„Der smart forspeed zeigt von einer ganz neuen Seite, wie viel Spaß elektrisches Fahren machen kann: ein herrliches Design, ein schneller Antrieb aber selbstverständlich lokal emissionsfrei. Und wenn man sich den smart forspeed neben unserem ebike, escooter und dem smart fortwo electric drive vorstellt, sieht man, dass elektrisch Fahren mit smart in allen Variationen möglich wird und smart eben nicht nur ein praktisches Stadtauto, sondern eine große Idee ist“, so Dr. Annette Winkler, Leiterin smart.

„Mit mutigem Design hat die Kultmarke smart schon immer außergewöhnliche Wege beschritten. Der forspeed treibt die puristische Sportlichkeit jetzt auf die Spitze und ist auch formal der Vorreiter eines neuen Mobilitätsbewusstseins“, erläutert Designchef Prof. Dr. h.c. Gorden Wagener. 

Seit Ende 2009 wird mit dem smart fortwo electric drive bereits die zweite Generation eines elektrisch angetriebenen smart an Kunden ausgeliefert. Dank dieser Erfahrungen verfügt smart schon heute über umfassendes Kundenfeedback, das jetzt in die Entwicklung des Elektroantriebs des smart forspeed eingeflossen ist. Mit seinen Verbesserungen bei Fahrleistungen und Lademanagement gibt das Konzeptfahrzeug einen Ausblick auf die Leistungsfähigkeit künftiger Generationen des Elektro-smart. Der smart forspeed beschleunigt beispielsweise von 0 auf 60 km/h in 5,5 Sekunden und ist bis zu 120 km/h schnell. Im Heck des smart forspeed arbeitet ein 30 kW starker Permanentmagnetmotor.

Boost-Funktion auf Tastendruck

Mit Hilfe einer Taste in der Mittelkonsole lässt sich eine Boost-Funktion aktivieren. Dann stehen kurzzeitig 5 kW mehr Leistung zur Verfügung – ideal beispielsweise für Überholvorgänge auf der Stadtautobahn. Die Kraft für den Elektroantrieb liefert im smart forspeed eine Lithium-Ionen-Batterie mit 16,5 kWh elektrischer Energie. Sie lässt sich einfach an einer konventionellen 220-Volt-Steckdose aufladen. Die Ladevorrichtung sitzt in der dritten Bremsleuchte hinter dem smart-Logo und lässt sich dank Push/Push-Mechanik mit einem Fingertipp öffnen. Eine Batterieladung genügt für 135 Kilometer Fahrspaß (NEFZ). Die Schnellladung von 0 auf 80 Prozent benötigt nur 45 Minuten. Eine weitere Lademöglichkeit haben die forspeed-Entwickler auf dem Windabweiser platziert: Photovoltaikzellen speisen Solarstrom in das Bordnetz ein und verlängern so beispielsweise wie beim smart escooter die Batterielaufzeit des Smartphones.

Ausgesprochen auffällig ist das Design der Front- und Heckscheinwerfer. Die äußeren Ringe sind mit Hilfe einer Vielzahl von stabförmigen LED beleuchtet, die Mitte der Scheinwerfer ist hingegen weiß gehalten. Die Blinker scheinen pfeilförmig nach außen zu drängen – wie Tropfen auf der Cockpitscheibe beim Start eines Flugzeugs. In den Stoßfängern vorne und hinten dienen zahlreiche wabenförmige Löcher als Lufteinlässe und ergeben einen interessanten optischen Verlauf. Zugleich lässt dieses Muster den forspeed besonders breit wirken und dadurch satt auf der Straße stehen. Passend zum dynamischen Auftritt des smart forspeed kommen vorne Reifen der Dimension 205/35 R 18 zum Einsatz. Auf der angetriebenen Hinterachse haben sie für vollen Grip das Format 235/30 R 18.

Urbaner Flitzer im extravaganten Look

Exterieur und Interieur sind beim smart forspeed als formale Einheit gestaltet. Das zeigt sich in vielen Details: So fließt die tridion-Sicherheitszelle von außen kommend hinter den Überrollbügeln nach vorne bis zum Cockpit und bildet als tragendes Teil den Mitteltunnel. Türaußen- und -innenblatt gehen nahtlos ineinander über und bilden ebenso ein Bauteil wie Boden und Seitenwände. Auch die Ledersitze sind in One-Shell-Bauweise ausgeführt und eine moderne Interpretation puristischer Sportlichkeit. Der Lufteinlass im Windabweiser endet im zentralen Ausströmer in der Mittelkonsole und sorgt auf Wunsch für noch mehr Frischluftgefühl im Innenraum.

Die puristische Sportlichkeit wird im Innenraum mit einer weiteren Reminiszenz an den klassischen Flugzeugbau kombiniert: Fahrer und Copilot nehmen Platz vor zwei runden, turbinenähnlichen „Cockpits“. Während der Fahrer den Tacho fest im Blick hat, ist der Beifahrer für Kommunikation und Navigation zuständig: In seinem Cockpit ist ein Smartphone untergebracht. Es lässt sich in seiner Halterung um bis zu 90 Grad drehen und zum Fahrer schwenken, damit dieser beispielsweise einen Blick auf die Anzeige des Navigationssystems werfen kann.

Die smart drive app for the iPhone® besticht wie in den Serienmodellen von smart mit allen wichtigen Features, die während einer Fahrt gebraucht werden: Telefonieren über Freisprechanlage, Navi mit eigenem smart Touch sowie ein Car Finder, der den Weg zum geparkten Auto weist.

Bilder: © Smart