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GM-Hauptsitz in Detroit: Nach einem Rückruf im Januar muss GM nun abermals eine große Zahl von Fahrzeugen zurück in die Werkstätten beordern. - Bild: GM

Wie GM erläuterte, kann dieses Problem dazu führen, dass der Schlüssel unbeabsichtigt in die “Aus”-Position gelangt und der Airbag in Folge bei einem Unfall nicht auslöst. Dem Autohersteller sind bisher insgesamt 28 Vorfälle bekannt – einige davon mit tödlichem Ausgang -, bei dem der Front-Airbag trotz eines schweren Aufpralls nicht ausgelöst hat. Bei den Unfällen mit Todesfolge hätten jedoch teilweise auch andere Faktoren wie Alkohol oder nicht angelegte Sicherheitsgurte eine Rolle gespielt, fügte GM hinzu.

Bereits im Januar musste GM in den USA rund 300.000 neue Pickups wegen Software-Problemen zurück in die Werkstätten rufen und im Dezember in China einen groß angelegten Rückruf starten, weil dort bei mehr als 1,46 Millionen Autos der Marke Chevrolet und Buick die Halterungen der Benzinpumpe möglicherweise defekt waren.

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Dow Jones Newswires/Andreas Karius