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Betroffen sind aktuell genau 437.763 Autos der Modellreihen Accord, Civic, Odyssey,Pilot, CL und CR-V sowie die TL-Modelle der Premiumtochter Acura. In Japan gehören noch die Modellreihen Inspire, Saber und Lagreat dazu.

Nach Toyota und Ford nun auch Honda: Wegen Problemen mit dem Seitenairbag will der japanische Autobauer weltweit knapp 440.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückbeordern, den größten Teil davon in den USA. Betroffen sind aktuell genau 437.763 Autos der Modellreihen Accord, Civic, Odyssey,Pilot, CL und CR-V sowie die TL-Modelle der Premiumtochter Acura. In Japan gehören noch die Modellreihen Inspire, Saber und Lagreat dazu.

Beim Accord und Civic etwa müssen beispielsweise die Baujahre 2001 und 2002 zurück. Es sollen die Airbag-Auslöser auf der Fahrerseite getauscht werden. Der Defekt führe dazu, dass die Auslöser beim Aufprall einen zu hohen Druck aufbauen. Dadurch können die Insassen durch das zerbrechende Gehäuse und herumfliegende Metallteile zusätzlich verletzt werden. In den USA gab es bereit zwölf solcher Fälle, ein Mensch ist bei einem solchen Unfall gestorben.

Bereits Ende 2008 und Mitte 2009 hatte der japanische Autobauer deshalb schon üner eine halbe Million Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen. Bei dem nun erweiterten Rückruf sind weitere knapp 380.000 Autos in den USA, fast 42.000 in Kanada, über 4.000 in Japan und mehr als 13.000 in weiteren Ländern betroffen. Insgesamt hat Honda damit nun also 826.000 Autos nachgebessert bzw. noch zu reparieren.

Einen Tag zuvor hatte Wettbewerber Toyota nochmals 437.000 Hybrid-Einheiten, darunter das Flagschiff Prius, aufgrund von Problemen mit der Bremsanlage in die Werkstätten einbestellt. Zuvor musste der größte globale Autobauer bereits weltweit über acht Millionen Fahrzeuge wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fussmatten zurückrufen. Beim Gaspedal sind allein 1,8 Millionen Toyotas (Modelle: Aygo, IQ, Yaris, Auris, Corolla, Verso, Avensis, RAV4) in Europa betroffen, davon allein 216.000 in Deutschland. Toyota rechnet mittlerweile mit Kosten von bis zu 1,4 Milliarden Euro – für die Reparaturen sowie durch sinkende Verkäufe.

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