Elektrifizierte Achse mit Radnabenmotor. Bild: Fraunhofer LBF

Elektrifizierte Achse mit Radnabenmotor. Bild: Fraunhofer LBF

Wie das Fraunhofer LBF meldet, gehört zu dem Antriebsstrang ein luftgekühlter Radnabenmotor, ein luftgekühlter Antriebsumrichter, ein Multi-Level-DCDC-Wandler, ein adaptiver Fahrwerksdämpfer sowie eine Felge zur Kühlluftunterstützung. Wie die Experten mitteilen, habe man die Felge entsprechend den Anforderungen, die sich durch die erhöhte reifengefederte Masse ergeben, entwickelt. Als vorteilhaft habe sich dabei ein Design mit Propeller-Speichen gezeigt, so die Wissenschaftler. Ergebnis sei eine Leichtbau-Felge in 20 Zoll. Um den Einfluss der erhöhten reifengefederten Massen zu reduzieren und um den höchsten Fahrkomfort zu erreichen, hat man beim Fraunhofer LBF zudem einen magnetorheologischen Dämpfer mit einer neuartigen und energieeffizienten Magnetfeldführung entwickelt. Überdies haben die Wissenschaftler ein physikalisches, nichtlineares Modell von Prüfstand und Prüfling erstellt. Dieses erfasse die Effekte der nichtlinearen Systemdynamik und sei in der Lage, das dynamische Verhalten (semi-)aktiver Komponenten, wie beispielsweise von Dämpfern, abzubilden.

Gefertigte Propellerfelge: Leichtbau-Design in 20 Zoll. Bild: Fraunhofer LBF

Gefertigte Propellerfelge: Leichtbau-Design in 20 Zoll. Bild: Fraunhofer LBF

Im Rahmen der Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität (FSEM II) erarbeiten 16 Fraunhofer-Institute gemeinsam Lösungen für die Zukunft der Elektromobilität. Im Cluster „Antriebsstrang/Fahrwerk“ bündeln die drei Fraunhofer-Institute für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) und für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) ihre Kompetenzen für den elektrifizierten Antriebsstrang mit adaptivem Fahrwerksdämpfer.

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