Infineon und Hella wollen den toten Winkel mit Hochfrequenz-Komponenten für Radarsensoren sicherer machen: Bilder: Infineon, Hella

Infineon und Hella wollen den toten Winkel mit Hochfrequenz-Komponenten für Radarsensoren sicherer machen: Bilder: Infineon, Hella

Durch die Integration mehrerer, ehemals getrennter Bauteile in einen Transceiver – Sender und Empfänger – und dank eines geringeren Stromverbrauchs bei höherer Leistung soll das Modul Platz und Kosten sparen. Diese Effizienzsteigerung soll die Serienproduktion des Fahrassistenten auch für Fahrzeuge außerhalb des Premium-Segments ermöglichen.

Die 24-GHz-Radarsensorik zur Überwachung des toten Winkels von Hella erkennt sich bewegende Objekte auch bei schlechtem Wetter und unabhängig von ihrer Richtung und Geschwindigkeit. Optimierte Antennenkonzepte ermöglichen außerdem eine noch höhere Messgenauigkeit. Infineons neue Microwave Monolithic Integrated Circuits (MMICs) verbessern das Signal-zu-Rausch-Verhältnis (SNR), tragen also zu einer höheren Genauigkeit bei der Erkennung und Anzeige von Objekten im toten Winkel bei. Als vollintegrierte Transceiver enthalten die Infineon-MMICs sämtliche Hochfrequenz-Komponenten wie Oszillator, Sendeverstärker und Empfangszweige mit rauscharmen Verstärkern und I/Q-Mischern. Das Radarsystem von Hella werde dadurch kleiner, günstiger und verbrauche weniger Strom, heißt es. Infineons 24-GHz-Chipfamilie erlaube weiterhin eine passgenaue Konfiguration der Hardware je nach Systemumgebung und Einsatzbereich.

Bis zum Jahr 2020 soll die Zahl der weltweit verbauten, radargestützten Fahrassistenzsysteme von aktuell etwa 14 Millionen auf über 40 Millionen ansteigen; Blind Spot Detection spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle (Strategy Analytics 2013). Die dritte Generation des Radarmoduls von Hella ist künftig in vielen Fahrzeug- und Modellklassen auch außerhalb des Premium-Segments serienmäßig und optional erhältlich.

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fu