in-tech stellt mit orangeHiL und neuer Lastsimulation ein umfangreiches Prototypen-Testsystem für die Automobilindustrie vor. Bild: in-tech

in-tech stellt mit orangeHiL und neuer Lastsimulation ein umfangreiches Prototypen-Testsystem für die Automobilindustrie vor. Bild: in-tech

Die Autoindustrie setzt zur Überprüfung des Zusammenspiels von verschiedenen Steuersystemen auf so genannte HiL (Hardware in the Loop)-Systeme. Das Engineering-Unternehmen in-tech hat für komplexe Simulationsprozesse das hauseigene modulare orangeHiL-System entwickelt. „Mit orangeHiL simulieren wir die Bedingungen im Fahrzeug, ehe der erste Prototyp überhaupt gebaut wurde. So kann die Fahrzeugelektronik schon sehr früh im Entwicklungsprozess unter realen Bedingungen getestet werden“, schildert Geschäftsführer Christian Wagner.

Einzelne Steuergeräte, wie etwa die Getriebesteuerung oder die Stabilitätskontrolle können unabhängig vom Fahrzeug am Prüfstand getestet werden. Dabei wird dem Steuergerät ein richtiges Fahrzeug in einer realen Umwelt simuliert. Um dies zu erreichen, bekommt das zu testende Modul vom orangeHiL-System eine Vielzahl von Signalen zugespielt. Ergebnisse können dann drahtlos über die von in-tech entwickelte orangeCtrl App ausgelesen werden. „Die Innovation am orangeHil-System im Vergleich zu anderen HiL-Systemen ist die Möglichkeit des modularen und verteilten Aufbaus. Über den verwendeten EtherCAT-Steuerbus kann das orangeHiL-System vergleichsweise modular, klein und kosteneffizient aufgebaut werden. Die Verbindung mit dem System erfolgt über einfache LAN-Kabel”, so der Geschäftsführer.

Bereits bestehende Testplattformen lassen sich durch die Integration von orangeHiL Loadsimulation nahtlos erweitern, heißt es. Die orangeHiL Loadsimulation ermögliche vollständige HiL-Tests an Steuergeräten, die neben Kommunikation, Sensorik und Aktorik, auch elektrische Lasten, wie beispielsweise Innen- und Außenlichter, Fenster- und Scheibenwischermotoren, Sitzheizung und vieles mehr simulieren, heißt es weiter. „Für einfachere Anwendungen, wie zum Beispiel die Simulation reiner Konstantlasten, bieten wir auch Stand-Alone-Lastboxen an“, so Wagner.

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fu