Takata Airbags

Von der aktuellen Rückrufrunde wegen defekter Airbags ist Honda am stärksten betroffen. Bild: Screenshot Website Takata

Honda, Nissan und Mazda meldeten dem Verkehrsministerium in Tokio am Montag, dass zusätzlich rund 808.000 Autos in die Werkstätten geholt würden. Mit rund 670.000 entfällt der Großteil dabei auf Autos von Honda. Betroffen seien vorwiegend Modelle in Japan. Erst kürzlich hatte Branchenführer Toyota zusätzlich rund 648.000 Autos in die Werkstätten geholt.

Ergänzung von 13:35 Uhr: Weltweit holt allein Honda rund 2,03 Millionen Autos unter anderem des Modells Fit in die Werkstätten. Davon entfallen rund 1,02 Millionen Wagen auf Nordamerika, 666.000 auf Japan und 154.000 auf Europa.

In einem Fall bei Toyota sei ein Brand im Wageninneren in Folge des Defekts gemeldet worden, hieß es. Wegen eines Produktionsfehlers bei den Airbags des gemeinsamen Lieferanten Takata mussten Japans Autobauer im vergangenen Jahr mehr als 3,5 Millionen Wagen zurückrufen. Am stärksten betroffen waren Toyota, Honda und Nissan.

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dpa/ks