Grafik der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK, engl. CHP für Combined Heat and Power) im Elektrofahrzeug.

Grafik der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK, engl. CHP für Combined Heat and Power) im Elektrofahrzeug.

“Dieses Konzept ermöglicht einen Quantensprung für Batteriefahrzeuge”, sagt Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC AG. “Im Winter können reine Batteriefahrzeuge bisher nicht überzeugen – die Leistungsfähigkeit einer kalten Batterie ist unzureichend, und gleichzeitig steigt der Strombedarf durch Heizfunktionen dramatisch an. Hier bieten wir eine sinnvolle Lösung an und kombinieren auf intelligente Weise Batterie und Brennstoffzelle zur Hybridlösung. Gleichzeitig ermöglichen wir netzunabhängiges Nachladen und nehmen dem Kunden die Angst, am Zielort keine Steckdose zu finden.”

“Die Brennstoffzelle als Range Extender liefert Strom und Wärme. Unsere Erfahrung aus aktuellen E-Mobility-Projekten zeigt, dass beide Energieformen für Elektrofahrzeuge essentiell sind. Die Konzept- und Integrationsexpertise der ESG ermöglicht uns, eine integrierte Lösung zur optimalen Nutzung von Wärme und elektrischer Energie zu schaffen. Energiemanagement und Betriebsstrategie passen sich an Situation und Nutzer an”, so Wolfgang Sczygiol, Leiter Geschäftsbereich Automotive und Mitglied der Geschäftsleitung der ESG.

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK, engl. CHP für Combined Heat and Power) im Elektrofahrzeug ist die gleichzeitige Gewinnung von elektrischem Strom und nutzbarer Wärme für Heizzwecke oder die Batteriekonditionierung. Vorteil der KWK ist die erhöhte Reichweite, da Strom unmittelbar an Bord – während der Fahrt, im Stand und beim Parken – erzeugt und in die Batterie eingespeist wird. Dadurch steht zudem genügend Strom für alle Sicherheits- und Komfortfunktionen des Fahrzeugs zur Verfügung. Durch die ständige Verbindung mit der Batterie stellt die Brennstoffzelle parallel einen optimalen Betriebszustand für die Batterie sicher und schafft damit die Voraussetzungen, dass das im Freien geparkte Elektromobil auch im Winter noch zuverlässig funktioniert (“Laternenparken”). In Verbindung mit modernen Batteriemanagementsystemen genügt eine überraschend geringe Nennleistung der Brennstoffzelle, um eine kräftige Steigerung von Reichweite und Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs zu erzielen.

SFC stellt auf der Hannover Messe in Halle 27, Stand J66 aus. Hier erhalten Besucher auch Informationen zum erneut erweiterten EFOY und EFOY Pro Brennstoffzellenportfolio von SFC mit neuen, noch leistungsstärkeren Brennstoffzellen sowie zu den neuen Stromversorgungskomplettlösungen für industrielle Anwendungen mit SFC-Brennstoffzellen. Wiederum zeigt SFC mehrere praxistaugliche Elektrofahrzeuge mit SFC-Brennstoffzelle auf der Ride & Drive-Außenfläche des Brennstoffzellenstandes vor der Halle 27. Wie bereits im Vorjahr stehen diese Fahrzeuge für Probefahrten zur Verfügung und demonstrieren die Alltagstauglichkeit des Elektroantriebs. Das Besondere an SFC-Fahrzeugen: sie benötigen dank Stromerzeugung an Bord keine Steckdose und überzeugen durch unübertroffene Reichweite.