Die neue Zahnradschleifmaschine kann sowohl Außen- als auch Innenverzahnungen schleifen und die fertig geschliffenen Teile direkt in der Maschine vermessen. Bild: TUM

Die neue Zahnradschleifmaschine kann sowohl Außen- als auch Innenverzahnungen schleifen und die fertig geschliffenen Teile direkt in der Maschine vermessen. Bild: TUM

Die neue Zahnradschleifmaschine vom Typ Liebherr LGG 280 im Wert von mehr als einer Million Euro ist die erste einer neuen Generation. Sie kann sowohl Außen- als auch Innenverzahnungen schleifen und die fertig geschliffenen Teile direkt in der Maschine vermessen. Mit Mikrometer-Präzision beherrscht sie die beiden in der Industrie üblichen Verfahren, Profil- und Wälzschleifen. Für die Forschung wurde sie darüber hinaus mit zusätzlichen Schnittstellen ausgerüstet, über die die Forscher direkt in die Maschinensteuerung eingreifen können.

„Forschung in Deutschland und eine exzellente Ingenieurausbildung sichern langfristig den Erfolg der deutschen Industrie“, sagt Dr.-Ing. Alois Mundt, Geschäftsführer bei der Liebherr Verzahntechnik GmbH in Kempten. „Unter diesem Aspekt hat die Unterstützung von Hochschulen und Universitäten bei Liebherr eine lange Tradition. Mit der Bereitstellung unserer neuesten Verzahnungsschleifmaschine LGG 280 für die FZG setzen wir diese Tradition fort“. Und Professor Karsten Stahl, Leiter der Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG) der TU München, ergänzt: „Mit unserer neuen Schleifmaschine können wir nun sehr effizient Zahnräder für unsere Forschungsarbeiten fertigen.” Darüber hinaus erlaube es die Technologie dieser Maschine „Zahnflankenmodifikationen zur weiteren Optimierung von Effizienz, Anregungsverhalten und Leistungsdichte über den Stand der Technik hinaus zu erforschen und weiterzuentwickeln“.

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TUM/fu