Mahle Filterkonzept für Brennstoffzelle

Mit dem neuen Filterkonzept von Mahle soll die Entwicklung von Brennstoffzellenanwendungen schneller und kostengünstiger werden. Bild: Mahle

| von Roswitha Maier

Entwickler können nun direkt auf ein fertig entwickeltes „Off-the-Shelf“- Bauteil zugreifen, statt individuelle Lösungen für das jeweilige Fahrzeug auslegen zu müssen. Die neuen Luftfilter für Zellen mit einer Leistung von 25-50 kW beziehungsweise 80-120 kW schützen Brennstoffzellen zuverlässig vor Schadgasen und Partikeln. Damit sichern sie den Betrieb der Brennstoffzelle über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg und erlauben einen minimalen Einsatz teurer Katalysatoren.

Brennstoffzellen beinhalten Platin als Katalysator. Mit dessen Hilfe erfolgt die Umwandlung von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser, die Reaktionsenergie wird als elektrische Energie verfügbar. Je weniger Schadgase in die Zelle eintreten, desto weniger Platin wird benötigt, um den Betrieb über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeuges zu gewährleisten. Zuluft mit einem höheren Reinheitsgrad dank leistungsfähiger Filter bedeutet also geringere Herstellungskosten.

„Mahle verfügt in der Luftfiltration über eine breite Expertise, die uns heute bei der Entwicklung und Produktion von zuverlässigen Filterlösungen für Brennstoffzellenfahrzeuge zugutekommt“, erklärt Martin Berger, Leiter zentrale Forschung und Vorausentwicklung beim Stuttgarter Automobilzulieferer. „Indem wir die Auslegung des Luftstrangs mit unserem neuen standardisierten Ansatz einfacher, schneller und günstiger machen, geben wir dieser Zukunftstechnologie einen spürbaren Schub in Richtung Großserientauglichkeit.

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