Delphi Shield-Pack Stecker

Delphis "Shield-Pack" Stecker-Verbindungssystem für Hochvolt-Bordnetze wird vom Markt stark nachgefragt. - Bild: Delphi

Das „Shield-Pack“ Stecker-Verbindungssystem für Hochvolt-Bordnetze wird vom Markt verstärkt nachgefragt. Es ist besonders für die Übertragung von Hochvoltströmen abgesichert und verfügt über eine Trennschutz-Sicherung. Vor dem eigentlichen Öffnen des Hochvoltsteckers muss zunächst ein darauf angebrachter Diagnosestecker gezogen werden. Dieser Vorgang dauert 5 Sekunden. Genug Zeit, dass ein Signal dafür sorgt, das Hochvoltbordnetz abzuschalten, bevor man stromführende Teile beim Ziehen des Steckers berührt.

Um die Entwicklung neuer Technologien für das Elektroauto zielgerichtet und markorientiert voranreiben zu können, muss der Einsatzerfolg von Neuentwicklungen so früh wie möglich eingeschätzt und bewertet werden können. Am besten per Simulation, noch vor Beginn der Prototypenphase. Das gilt auch für Elektroautos und ihr elektrisches Bordnetz, das im Elektroauto eine zentrale Rolle spielt. Zur Erstellung von Simulationen werden zunächst Daten benötigt. Auch für das optimal strukturierte und ausgestattete Hochvolt-Bordnetz, wie es für E-Autos benötigt wird, muss man die Belastungen und die Leistungserfordernisse genau kennen. Für Fahrzeuge mit konventionellen Antrieben gibt es genügend Simulationsverfahren, um schon vom „Reißbrettweg“ oder besser „vom CAD-Bildschirm weg“, den richtigen Entwurf liefern zu können.

Delphi Bordnetz Elektro

Delphis "Shield-Pack" Stecker-Verbindungssystem für Hochvolt-Bordnetze wird vom Markt stark nachgefragt. - Bild: Delphi
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Delphi ist nun Partner in einem Forschungsprojekt der Ruhr Uni, Bochum, zur Evaluierung neuer Technologien für Elektroautos. Im Rahmen des Projektes werden die ersten verfügbaren Elektroautos mit Datenerfassungsgeräten ausgestattet. Sie zeichnen die Belastungen und Leistungen des E/E Systems auf. So gewinnen die Ingenieure Informationen, wie Hochvoltbordnetzte für die verschiedene Fahrphasen und Einsatzbedingungen optimal ausgelegt werden müssen. Schließlich müssen E-Autos auch wettbewerbsfähig sein. Kein Gramm Kupferkabel oder einen Leitungsmeter zu viel, Sicherungen optimal ausgelegt und dennoch müssen die hohen Ströme sicher und bei geringem Energieverlust im Auto von der Batterie zum E-Motor und zu den anderen Ausstattungsfeatures verteilt werden.

Ein weiteres Forschungsprojekt gilt der elektromagnetischen Verträglichkeit. Das Forschungsprojekt an dem Delphi beteiligt ist zielt ebenfalls darauf ab, diese Fragen mit Hilfe von Simulationen erörtern zu können. Das beschleunigt den Entwicklungsprozess und führt zu einer schnelleren Umsetzung von Konzepten in serienreife Produkte. Beide Projekte ergänzen vorbildlich das „BOmobil“ Projekt, im Rahmen dessen sich Delphi am Bau eines Elektro-City Transportes beteiligt.